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Social-Media-Marketing lohnt sich

von Janina Winkler

Viele Unternehmen fragen sich noch immer, ob sie Social-Media-Kanäle nutzen sollen. Immerhin ist die Präsentation auf Facebook, Instagram, Pinterest und Co. mit viel Aufwand und damit Kosten verbunden. Dieser Aufwand lohnt sich nur, wenn er sich zumindest langfristig in einem gestiegenen Interesse der User an den eigenen Produkten und Dienstleistungen bemerkbar macht. Es geht um Aufmerksamkeit und die ist heute nirgends besser zu erreichen als über eine geschickte Social Media-Marketing-Strategie.

Wird die Zielgruppe erreicht?

Der Zielgruppe kommt im Zusammenhang mit Marketing eine entscheidende Rolle zu. Jedes Unternehmen muss seine Zielgruppe genau kennen. Nur dann ist es in der Lage, sich an ihren Bedürfnissen zu orientieren und ihr ein passgenaues Angebot zu unterbreiten. Wer sich intensiver mit dem Thema Zielgruppe befassen möchte, findet Tipps zur Zielgruppenanalyse auf vorlagen-center.com. Es gehört zu den Vorteilen im Online-Marketing, die Zielgruppe ohne kostspielige Streuverluste zu erreichen. Selbstverständlich zielen auch im Online-Marketing sämtliche Werbemaßnahmen darauf ab, möglichst viele Interessenten für die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu erreichen, doch spielt es eine untergeordnete Rolle, wenn auch Menschen angesprochen werden, die nicht als potenzielle Kunden infrage kommen. Das kann bei Werbung über Social Media-Plattformen naturgemäß häufiger vorkommen. Unterschiedliche Zielgruppen in den Social-Media-Kanälen sind nicht konstant. Sie verschmelzen, trennen sich wieder, lösen sich ganz auf, wechseln das Medium. Um diesen Aspekt kreist die Diskussion über den Nutzen von Social Media-Werbung.

Social Media Marketing

Den richtigen Kanal wählen

Das Geheimnis einer erfolgreichen Social Media-Werbekampagne liegt in der Auswahl des richtigen Kanals. Rund 38 Millionen Deutsche nutzen regelmäßig soziale Medien. Dieses gewaltige Potenzial verteilt sich aber auf mehrere Plattformen, wobei jede Plattform ihr eigenes Klientel hat. Auf Instagram zum Beispiel tummeln sich jüngere Nutzer, die Bilder und kurze Videos bevorzugen, während Informationen über Produkte und Dienstleistungen eher auf Facebook zu finden sind. Facebook ist längst zu einem Nachrichtendienst und deshalb für die meisten Unternehmen zum wichtigsten Online-Kommunikationskanal geworden. Visuelles Marketing funktioniert am besten auf Pinterest. Ganz unterschiedliche Zielgruppen erreicht man auf YouTube, wo sich journalistische Formate neben der Do-it-yourself-Community tummeln. Man muss also die eigene Zielgruppe gut kennen, um sie auf den sozialen Medien wiederzufinden.

Geplante Vielfalt und Konstanz

Es macht also keinen Sinn, einen einzigen Beitrag auf allen Social-Media-Kanälen zu posten. Vielmehr kommt es darauf an, interessanten Content für die eigene Zielgruppe auf dem jeweiligen Kanal zu erstellen. Dabei sind Regelmäßigkeit und Vielfalt der Themen gefragt, die am besten aus einer Mischung von Information und Unterhaltung bestehen. Helfen kann ein Redaktionskalender, in dem zuerst alle Veranstaltungen wie Ausstellungen, Workshops und Events eingetragen werden, die für das Unternehmen von Bedeutung sind. Ergänzt werden die Einträge durch Ideen für Artikel und Beiträge beispielsweise über Aktionen, Entwicklungen und Neuigkeiten, sodass ein Redaktionsplan für einen größeren Zeitraum entsteht. Das sichert zugleich die Konstanz, mit der Beiträge auf den unterschiedlichen Kanälen veröffentlicht werden sollten.

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Die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, muss jedes Unternehmen für sich beantworten. Tatsache aber ist, dass sich das Verhalten der Kunden und Interessenten verändert hat. Endverbraucher schauen zuerst ins Internet, wenn sie ein Produkt oder eine Dienstleistung suchen. Ist ein Unternehmen online nicht präsent, wird es über kurz oder lang ganz verschwinden.

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