Worauf beim Anmelden eines Kleingewerbes zu achten ist

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Wann muss man eigentlich ein Kleingewerbe anmelden und wo wird die Anmeldung durchgeführt? Außerdem stellt sich die Frage, wodurch sich das Kleingewerbe vom üblichen Handelsgewerbe unterscheidet. Steht die Kleinunternehmerregelung in einem Zusammenhang mit den Kleingewerbe oder handelt es sich um zwei verschiedene Dinge? Es sind verschiedene Fragen, die im Zusammenhang mit dem Kleingewerbe auftauchen und auf die im Folgenden eingegangen werden soll.

Ein Kleingewerbe anmelden auf dem Gewerbeamt

Lediglich die Gewerbetreibenden sind grundsätzlich zum Anmelden Ihrer Selbstständigkeit beim Gewerbeamt verpflichtet, die nach Paragraph 14 der Gewerbeordnung als Gewerbetreibende eingestuft werden. Daneben gibt es jedoch noch sogenannte freie Berufe oder Berufe der Urproduktion, zu denen beispielsweise Land- oder Forstwirte gehören. Diese und andere Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden.

Welche Berufstätigkeiten gehören zum Sektor der freien Berufe?

Kleingewerbe anmelden FreiberuflerTätigkeiten von Ärzten, Rechtsanwälten, Steuerberatern oder Wirtschaftsberatern gehören ebenso zu den freien Berufen wie Berufe aus dem Bereich der Kultur, einige technische Berufe sowie Naturwissenschaftler. Berufe wie Arzt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Ingenieur, Architekt, Journalisten stehen in einer Art Katalog in Paragraph 18 des Einkommensteuergesetzes, in dem freie Berufe aufgelistet sind. Außerdem gibt es noch ähnliche Berufe, die denen in dieser Liste weitgehend entsprechen und daher auch als Freiberufler eingestuft werden können. Freiberufler sind keine Gewerbetreibenden im eigentlichen Sinne. Daher müssen Sie auch beim Gewerbeamt kein Kleingewerbe anmelden. Außerdem sind sie von der Zahlung einer Gewerbesteuer befreit. Freiberufler genießen noch weitere Vorteile. So müssen Sie sich in keiner Industrie-, Handwerks- oder Handelskammer als Mitglieder anmelden und dort anfallende Beiträge bezahlen. Es kann allerdings erforderlich sein, dass auch Freiberufler sich in berufsständischen Kammern als Mitglieder eintragen lassen müssen.

Wer muss ein Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden?

Alle selbstständig arbeitenden und unternehmerisch tätigen Personen mit einer eindeutigen Verdienstabsicht sind verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß das Unternehmen ist. Die Anmeldung kann recht einfach und unkompliziert mithilfe eines einfachen Formulars auf der Stadt erfolgen. Mittlerweile ist es auch möglich, die Gewerbeanmeldung im Internet kostenlos herunterzuladen. Am einfachsten ist es, wenn der Firmengründer das Formular herunterlädt, Zuhause ausfüllt und persönlich beim Gewerbeamt auf der Gemeinde bzw. der Stadt abgibt. Alternativ kann es auch per Post versendet werden. Einige Gemeinden bieten sogar die Möglichkeit, eine Gewerbeanmeldung online einzureichen. Die möglichen Verfahren werden aber von jeder Gemeinde individuell geregelt. Interessierte finden die Anschrift des Gewerbeamtes und die Vorgaben für die Gewerbeanmeldung auf entsprechenden Internetseiten der Stadtverwaltung.

Ein Kleingewerbe im Bereich des Handwerks anmelden

Kleingewerbe anmelden ErlaubnisWer sich im Bereich des Handwerks selbstständig machen möchte, benötigt für die Gewerbeanmeldung auf der Stadt eine sogenannte Handwerkskarte. Diese wird dem Handwerker von der entsprechenden Handwerkskammer dann ausgestellt, wenn es sich um eine zulassungspflichtige Tätigkeit im Bereich des Handwerks handelt. Auch in anderen Bereichen des Gewerbes müssen erst entsprechende Genehmigungen vorliegen, um die Gewerbeanmeldung durchführen zu können. Dazu zählen Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe oder auch im Pfandleihgewerbe. Ausländer, die nicht aus der EU stammen, müssen außerdem eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland besitzen, um ihr Kleingewerbe anmelden zu können.

Im Nebenerwerb ein Kleingewerbe anmelden

Ein Kleingewerbe kann, wie jede andere Art von Bewerber auch, sowohl als Nebenerwerb oder auch als Vollerwerb gestartet werden. Bei jeder Gewerbeanmeldung wird nach der beabsichtigten Ausübung des Gewerbes gefragt. Was nun als Haupterwerb und was als Nebenerwerb einzustufen ist, hängt tatsächlich von der Anzahl der Arbeitsstunden pro Woche ab. Handelt es sich um ein Gewerbe, das nebenbei betrieben wird, darf man eine Anzahl von 18 Arbeitsstunden pro Woche nicht überschreiten. Außerdem darf die Stundenzahl die des Haupterwerbs nicht übersteigen. Handelt es sich um eine nebenberuflich ausgeübte Selbstständigkeit, sind keine Pflichtbeiträge in die gesetzliche Sozialversicherung zu zahlen, da die Zahlung der Beiträge bereits durch die hauptberufliche Tätigkeit erfolgt. Übrigens sind die Kosten für die Gewerbeanmeldung auf der Stadt unabhängig von der späteren Ausübung der gewerblichen Tätigkeit. Sie betragen abhängig von der jeweiligen Gemeinde zwischen 10 und 60 Euro.

Die Anmeldung des Kleingewerbes und das Finanzamt

Erfolgt die Anmeldung eines Gewerbes auf dem Gewerbeamt, so benachrichtigt dieses verschiedene Behörden und Institutionen. So erhalten beispielsweise die zuständigen Industrie- und Handelskammern sowie das Finanzamt Mitteilungen über den Start eines Unternehmens. Der Gewerbetreibende erhält vom Finanzamt einen Fragebogen, welcher der steuerlichen Erfassung dient. Dieser Fragebogen ist vom Gewerbetreibenden auszufüllen und an das Finanzamt zurückzusenden. Handelt es sich um einen Selbstständigen im Kleingewerbe, kann dieser in der Regel seine bisherige und bereits privat genutzte Steuernummer weiterverwenden. Erhält er allerdings eine neue Steuernummer vom Finanzamt, so ist natürlich diese zu verwenden.

Die Steuerpflicht für Gewerbetreibende

Alle Gewerbetreibenden sind grundsätzlich verpflichtet, eine Umsatzsteuer, eine Einkommensteuer sowie eine Gewerbesteuer zu zahlen. Wenn man Leistungen oder Waren ins Ausland verkauft, ist zudem noch eine Umsatzsteuer-Ident-Nummer vom Gewerbetreibenden zu beantragen. Diese Nummer muss man stets auf Rechnungen für ausländische Kunden angegeben. Die Nummer kann allerdings auch auf Rechnungen stehen, die innerhalb von Deutschland versendet werden. Es kann also ein einheitliches Rechnungsformular für das In- und Ausland eingesetzt werden. Die Umsatzsteuer-Ident-Nummer, kurz UID-Nummer, wird beim Bundesamt für Steuern in Saarlouis beantragt. Das Unternehmen gilt offiziell als gegründet, wenn die Gewerbeanmeldung und die Anmeldung beim zuständigen Finanzamt erfolgt ist. Der Eintrag ins Handelsregister durch das Kleingewerbe muss man nicht vornehmen, da dazu nur kaufmännisch geführte Gewerbebetriebe verpflichtet sind.

Das Kleingewerbe und die Befreiung vom Beitrag für die IHK bzw. HWK

Kleingewerbe anmelden GewinnNach der Anmeldung des Gewerbes wird Ihnen als Gewerbetreibenden ein Erfassungsbogen von der Industrie- und Handelskammer bzw. der Handwerkskammer zugesendet. Als Gewerbetreibender im Bereich des Kleingewerbes können Sie sich unter gewissen Umständen von den Beiträgen befreien lassen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn kein Eintrag ins Handelsregister erfolgte. In diesem Fall erfolgt eine vollständige Befreiung für zwei Jahre nach Paragraph 3 Abs. 3 aus dem Satz 4 des IHK-Gesetzes. Nach dieser Zeit kann eine teilweise Befreiung von den Beiträgen für zwei weitere Jahre erfolgen. Allerdings darf dann der Gewinn durch die gewerbliche Tätigkeit einen Wert von 25.000 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Ansonsten ist ein Beitrag von mindestens 32 Euro jährlich zu zahlen. Der tatsächliche Beitrag hängt von der Höhe des Gewinns ab. Gründer können sich vom Beitrag für die Handwerkskammer in den ersten vier Jahren teilweise oder sogar vollständig befreien lassen, sofern die Gewinnspanne pro Jahr geringer ist als 25.000 Euro. Vollständig vom Kammerbeitrag befreit sind Sie, wenn der Gewinn 5200 Euro pro Jahr unterschreitet. Dies gilt auch für Selbstständige in Kleingewerbe, die handwerkliche Berufe ausführen.

Das Kleingewerbe und das kaufmännische Gewerbe

Beim Kleingewerbe anmelden ist es wichtig zu wissen, dass das Kleingewerbe sich vom kaufmännischen Gewerbe unterscheidet. Dies liegt an der Anwendung des Handelsgesetzbuches (HGB), das nur für das kaufmännische Gewerbe gilt. Was aber regelt das HGB? Aus Paragraph 1 des HGB: (1) Wer ein Handelsgewerbe betreibt, ist Kaufmann im Sinne des Gesetzbuches. (2) Jeder Gewerbebetrieb gilt als Handelsgewerbe, sofern nach Art oder Umfang in kaufmännischer Weise ein Geschäftsbetrieb nicht erforderlich ist. Kleingewerbe anmelden UmsatzAb wann nun ein kaufmännischer Betrieb geführt wird, dafür gibt es keine festen Grenzwerte. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob es sich um ein kaufmännisch geführtes Unternehmen handelt. Um diese Frage zu beantworten, sind Fragen bezüglich des Umsatzes, eventuelle Rücklagen, Menge der Geschäftsvorgänge, angebotene Produkte und Leistungen, für eventuell vorhandene Kredite sowie die Anzahl der Mitarbeiter und die Größe der Geschäftsräume zu beantworten. Letzten Endes kommt es auf das gesamte Unternehmen und dessen Bild an, ob es als kaufmännisch zu führen ist. In den meisten Fällen wird jedoch ein kaufmännischer Betrieb unterstellt, wenn ein Jahresumsatz von mehr als 250.000 Euro vorliegt und mehr als fünf Mitarbeiter beschäftigt sind. Hier liegt mit Sicherheit kein Kleingewerbe mehr vor. Es ist ein Unternehmen, für das die Gesetze des Handelsgesetzbuches gelten. Im Zweifelsfall kann die zuständige Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer diese Frage beantworten. Wichtig ist auch die Wahl der richtigen Rechtsform, die dem Handelsrecht unterliegt. Ob nun eine OHG, eine KG, eine GmbH oder eine Kapitalgesellschaft wie die UG haftungsbeschränkt vorliegt, hängt von verschiedenen handelsrechtlichen Vorschriften ab, zu denen folgende zählen: · Eintragung ins Handelsregister · Pflicht zur doppelten Buchführung besteht. · Bücher sind mindestens zehn Jahre aufzubewahren · Es existieren Regelungen bezüglich des kaufmännischen Bestätigungsschreibens und zur Gewährleistung unter Kaufleuten. · Inventuren sind regelmäßig durchzuführen. · Lageberichte müssen ebenfalls erstellt werden

Die möglichen Rechtsformen zur Anmeldung eines Kleingewerbes

Möchten Sie ein Kleingewerbe anmelden, so haben Sie die Wahl zwischen den Rechtsformen der GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) und die des Einzelunternehmers. Es handelt sich um die einzigen beiden Rechtsformen, die nicht ins Handelsregister einzutragen sind. Kapitalgesellschaften sowie andere Rechtsformen wie zum Beispiel OHG, KG und GmbH & Co. KG sind keine Rechtsformen für Betreiber eines Kleingewerbes, da bei diesen ein Eintrag ins Handelsregister erfolgt. Beim Kleingewerbe anmelden wird keine notarielle Beurkundung benötigt. Ebenso ist kein schriftlicher Vertrag erforderlich, da lediglich eine einzelne Person beteiligt ist. Bei einer GbR sollte der Gründer allerdings einen schriftlichen Gesellschaftsvertrag schließen. In diesem werden Regelungen über Gewinne und Verluste sowie deren Verwendung getroffen, außerdem Regelungen beim Ausscheiden eines Gesellschafters bei gleichzeitigem Fortbestand der Gesellschaft. Der Kleingewerbetreibende ist immer gleichzeitig der Unternehmensleiter. Das Einsetzen eines Geschäftsführers ist ausgeschlossen, gleiches gilt auch für die Erteilung einer Prokura. Allerdings kann der Kleingewerbetreibende einer anderen Person eine Generalvollmacht nach dem BGB erteilen.

Die Namensgebung beim Anmelden eines Kleingewerbes

Beim Kleingewerbe anmelden gilt, dass Vor- und Zuname des Kleingewerbetreibenden in der Firmenbezeichnung enthalten sein sollten. Seit dem 2009 in Kraft getretenen Mittelstandsentlastungsgesetz gibt es zwar keine gesetzliche Vorschrift mehr dazu. Allerdings sollte alleine durch die Bezeichnung des Unternehmens die Identität des Inhabers deutlich sein. Den Namen kann man allerdings durch eine Branchenbezeichnung, eine Tätigkeitsbezeichnung oder Ähnliches ergänzen. Ausnahmen bilden in bestimmten Branchen Geschäftslokale wie etwa Gasthöfe, die auch Bezeichnungen wie zum Beispiel „Gasthof zur Post“ tragen können, ohne dass der Inhaber namentlich genannt sein muss. Allerdings muss der Name des Inhabers im Impressum auf Internetseiten oder auf Rechnungen angegeben sein. Fazit: Die Firmenbezeichnung, zum Beispiel durch Branchennamen oder Fantasienamen, ohne die Angabe des Inhabers ist beim Kleingewerbe nicht möglich. Lediglich das kaufmännische Gewerbe mit seinen Rechtsformen darf diese Namensgebung verwenden.

Steuerliche Vorschriften beim Anmelden eines Kleingewerbes

Beim Betreiben eines Kleingewerbes fallen verschiedene Steuerarten wie zum Beispiel Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und gegebenenfalls eine Lohnsteuer an. Der Schuldner für alle Steuerarten ist stets der Betreiber des Kleingewerbes und nicht das Unternehmen. Kleingewerbe anmelden SteuerEs gibt einen Freibetrag für die Gewerbesteuer, der bei 24.500 Euro liegt. Darunter muss der Gewerbetreibende keine Gewerbesteuern zahlen. Ab diesem Gewerbeertrag gilt ein Steuersatz von 3,5 Prozent zuzüglich Hebesatz der jeweiligen Gemeinde. Es erfolgt eine Verrechnung der Gewerbesteuer mit der Einkommensteuer des Gewerbetreibenden mit dem Faktor 3,8 des Messbetrags der Gewerbesteuer. Daraus ergibt sich ein Hebesatz der Gemeinde von ca. 400 Prozent. Übrigens ist auch der Kleingewerbetreibende umsatzsteuerpflichtig, unter Umständen kann er aber von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen.

Vor- und Nachteile der Kleinunternehmerregelung

Häufig kommt es zum Missverständnis und zur Vermischung der Begriffe Kleinunternehmerregelung und Kleingewerbe. Dabei haben beide Dinge nichts miteinander zu tun. Die Kleinunternehmerregelung ermöglicht es Unternehmen mit relativ geringen Umsätzen, sich von der Umsatzsteuer zu befreien. Eine Voraussetzung dafür ist, dass der Umsatz im vorangegangenen Jahr 17.500 Euro nicht überschritten hat. Außerdem darf ein Maximalbetrag von 50.000 Euro im laufenden Jahr voraussichtlich nicht überschritten werden. Nur dann, wenn diese beiden Voraussetzungen erfüllt sind, greift die Kleinunternehmerregelung. Ähnliches gilt auch für Neugründungen. Auch hier darf der zu erwartende Jahresumsatz des ersten Kalenderjahres 17.500 Euro nicht übersteigen. Die Entscheidung für oder wider die Kleinunternehmerregelung treffen Sie beim Ausfüllen des Fragebogens für die steuerliche Erfassung. Die Entscheidung ist sorgfältig abzuwägen. Haben Sie sich für die Kleinunternehmerregelung entschieden, können  Sie Vorsteuern aus betrieblichen Ausgaben nicht geltend machen. Die Entscheidung gilt übrigens für fünf Jahre. Eine Kleinunternehmerregelung macht zum Beispiel aus folgenden Gründen Sinn: · Es gibt nur geringe Ausgaben, sodass Vorsteuern aus betrieblichen Ausgaben nicht unbedingt geltend gemacht werden müssen. · Der Verwaltungsaufwand (beispielsweise durch die fehlende Umsatzsteuervoranmeldung) soll so gering wie möglich gehalten werden. · Sie haben hauptsächlich Privatkunden

Zur Ist-Versteuerung

Kleingewerbe anmelden VersteuerungGreift die Kleinunternehmerregelung bei Ihrem Unternehmen nicht, müssen Sie auf Ihren Rechnungen die Umsatzsteuer ausweisen. Natürlich ist diese dann auch nach Rechnungsstellung an das Finanzamt abzuführen. Sie können aber einen Antrag auf Ist-Versteuerung stellen. Dadurch wird es Ihnen ermöglicht, dass die Umsatzsteuer erst dann abzuführen ist, wenn Sie diese von Ihren Kunden erhalten. Die Umsatzsteuer muss also nicht für längere Zeit vorgestreckt werden, wie dies normalerweise der Fall ist. Die Ist-Versteuerung können Sie beantragen, wenn Sie ·. · im Vorjahr einen Umsatz von weniger als 500.000 Euro hatten.

Zur Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)

Freiberufler und Nicht-Kaufleute, die als Kleingewerbetreibende tätig sind, können Gewinne und Verluste nach der sogenannten Einnahmenüberschussrechnung bzw. EÜR-Methode ermitteln. Es erfolgt bei dieser Methode nur eine Berechnung der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben des Betriebes, zumindest vereinfacht gesagt. Eine wichtige Voraussetzung für die Einnahmenüberschussrechnung besteht darin, dass der Jahresgewinn 60.000 Euro und der Jahresumsatz 600.000 Euro nicht überschreiten darf. Die EÜR-Methode für die Ermittlung der Gewinne und Verluste ist wesentlich einfacher und weniger aufwändig umzusetzen als beispielsweise die doppelte Buchhaltung.

Kleingewerbe anmelden- das Fazit:

Kleingewerbetreibende profitieren von unterschiedlichen Erleichterungen, zu denen folgende gehören: · Die wesentlich vereinfachte Entwicklung von Gewinnen und Verlusten (EÜR-Methode) · Es gibt einen wesentlich geringeren administrativen Aufwand, da keine Bilanzen, Inventuren oder Lageberichte erstellt werden müssen. · Die Ist-Versteuerung kann bei Kleingewerbetreibenden angewandt werden. · Es gibt einen jährlichen Freibetrag bei der Gewerbesteuer, der bei 24.500 Euro liegt.

Nebenberuflich selbstständig – wichtige Tipps und Fakten

Eine selbstständige Tätigkeit als Nebenberuf ist keine seltene Wahl. Möchten Sie Ihre Geschäftsidee in Ruhe probieren und herausfinden, ob sie bei der Zielgruppe ankommt, ist die nebenberufliche Selbstständigkeit eine gute Alternative zum Leben in Vollselbstständigkeit und dem damit verbundenen Risiko. Vergessen Sie nicht, dem Finanzamt zu melden, dass Sie nebenberuflich selbstständig sind. Außerdem sollten Sie nicht vergessen den Arbeitgeber zu informieren und alle Formalitäten zu erledigen. Auch ein Businessplan ist wichtig, der Sie nicht nur bei hauptberuflicher, sondern auch bei nebenberuflicher Gründung zu einem geförderten Coaching berechtigt. Wichtig: Wägen Sie alle Vor- und Nachteile anhand Ihrer persönlichen Situation ab.

Immer mehr Gründer probieren Selbstständigkeit nebenberuflich aus

nebenberuflich selbstständig FrauenSie möchten Ihre arbeitgeberabhängige Tätigkeit nicht aufgeben und dennoch einen Weg in die Selbstständigkeit gehen? Dann ist es sinnvoll, wenn Sie sich nebenberuflich selbstständig machen und den einfachen, weniger riskanten Weg in die Existenzgründung wählen. Laut KfW werden aktuell die Hälfte aller Existenzgründungen im Nebenberuf vorgenommen. Vor allem Frauen nutzen diese Chance, die laut einem jährlichen Report die Selbstständigkeit auf Grund des schlechten Arbeitsmarktes und nicht wegen einer innovativen Idee wählen.

Nebenberufliche Selbstständigkeit: 5 Fakten zur Existenzgründung

Auch wenn Sie hauptberuflich angestellt sind, gibt es bei der Existenzgründung einiges zu beachten. Diese 5 Punkte sind wichtig, um den Schritt richtig vorzubereiten und sich intensiv mit der Thematik in Für und Wider auseinanderzusetzen.

1 | Hauptberuflich oder nebenberuflich selbstständig

Als Nebenberuf gelten Beschäftigungen, die sich an gewissen Kriterien im Bezug auf den Verdienst und die Arbeitszeit orientieren. Dabei steht der Arbeitsmittelpunkt, der bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit in Ihrem Haupterwerb liegt, im Fokus. In der Arbeitszeit können Sie sich auf ein maximales Kontingent von 18 Stunden pro Woche einstellen. Arbeiten Sie nebenberuflich länger, ist die Grundlogik der Bezeichnung Nebenberuf berechtigt in Frage gestellt. Auch ein höherer Nebenverdienst als Hauptverdienst erscheint fraglich, ob es sich wirklich um eine nebenerwerbliche Selbstständigkeit handelt. Die Beschäftigung von Mitarbeitern ist bei nebenberuflichen Selbstständigkeiten nicht legitim. Als Vollzeit-Existenzgründer müssen Sie sich beim Finanzamt und Gewerbeamt anmelden. Auch bei einer nebenberuflichen selbstständigen Tätigkeit ist diese Anforderung zu erfüllen, da Sie ebenso steuer- und abgabenpflichtig sind wie hauptberufliche Selbstständige.

2 | Die Arbeitgeber-Informationspflicht

Ihr Arbeitgeber kann Ihnen die nebenberufliche Selbstständigkeit nicht generell verbieten. Dennoch unterliegen Sie der Meldepflicht und müssen Ihren Chef von der Tatsache unterrichten. Ihre Pflichten in Arbeitnehmertätigkeit und die Einhaltung der im Arbeitsvertrag vereinbarten Regeln stehen im Vordergrund. Bei der Information Ihres Arbeitgebers handelt es sich nicht um eine Kann-Überlegung, sondern um eine Verpflichtung vor der Aufnahme einer nebenberuflichen Tätigkeit in selbstständiger Ausübung.

3 | Grundlagen zur Sozialversicherungspflicht und Steuer

Als nebenberuflich Selbstständiger entstehen Ihnen keine Zusatzkosten in der Sozialversicherung. Ein Gespräch mit Ihrer Krankenkasse ist dennoch notwendig, da der Verdienst aus Ihrer selbstständigen Tätigkeit in der Beitragsberechnung Berücksichtigung findet. Verdienen Sie deutlich mehr, erhöhen sich die Beträge der Krankenversicherung. Melden Sie die Tätigkeit bei der Krankenkasse nicht an, kann dies zu einer Nachforderung führen. nebenberuflich selbstständig VersicherungDie Meldepflicht beim Versicherer gilt nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Studenten, die sich nebenberuflich selbstständig machen möchten. Läuft Ihre Selbstständigkeit gut und erzielt einen höheren Verdienst als Ihr Arbeitnehmerverhältnis und Sie wenden mehr Zeit in den Nebenberuf auf, ist eine Statusänderung auf Vollselbstständigkeit ratsam. Tipp: Beiträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung sind fortan eine freiwillige Angelegenheit. Sie können überlegen, ob Sie gesetzlich krankenversichert bleiben oder einen Wechsel in die Privatversicherung realisieren. Beim Finanzamt spielt es eine untergeordnete Rolle, ob die Selbstständigkeit haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird. Der erzielte Verdienst zählt zum Einkommen und muss entsprechend in der Steuererklärung angemeldet und versteuert werden.

4 | Fakten zur Genehmigung nebenberuflicher Selbstständigkeiten

Je nach Beruf und Branche müssen Sie in der nebenberuflichen Selbstständigkeit Dokumente über Ihre Qualifikation und verschiedene Genehmigungen nachweisen. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei einer hauptberuflichen Selbstständigkeit.

5 | Sonderregelung für Kleinunternehmer

Nur weil Sie die Existenz nebenerwerblich gründen, sind Sie nicht automatisch Kleinunternehmer. Generell basiert die Kleinunternehmerregelung auf verschiedenen Kriterien, die Sie von der Umsatzsteuer befreien und auf Sonderregelungen aufbauen. Ob sich Ihr Gewerbe dazu eignet, können Sie vom Steuerberater prüfen lassen.

Rechtsformen im Nebenberuf als Selbstständiger

Die Wahl der passenden Rechtsform ist ein wichtiges Fundament für Ihre nebenberufliche Selbstständigkeit. Ihr Steuerberater ist beispielsweise eine Anlaufstelle, die Sie bei der Wahl unterstützen und Ihnen das passende Angebot empfehlen kann.

Nebenberuflich selbstständig bei Arbeitslosigkeit?

Sie beziehen Geld von der Arge und streben eine selbstständige Tätigkeit im Nebenberuf an? Wenn Sie nicht mehr als 15 Stunden pro Woche tätig sind und Ihre Vermittlungsfähigkeit nicht mit dem Nebenberuf kongruiert, gibt es von Seiten der Arge aus kein Problem. Pro Monat sind 165 Euro anrechnungsfrei, alle übersteigenden Beträge werden mit Ihrem Bezug vom Arbeitsamt verrechnet. Eine Anmeldung ist zwingend notwendig, da Sie sich anderenfalls der Erschleichung von Sozialleistungen schuldig machen.

Vorteile durch selbstständigen Nebenberuf

Kein Gründer weiß, ob seine Geschäftsidee überzeugt und ausreichend Potenzial für die wirtschaftliche Effizienz eines Hauptberufs aufweist. Durch Ihren Fokus auf die nebenberufliche Selbständigkeit bringen Sie Ihre essentiellen Bedürfnisse nicht in Gefahr und können Ihren Lebensunterhalt aus dem festen Einkommen des Arbeitgebers zahlen. Außerdem sind folgende Aspekte positiv zu bewerten:
  • nebenberuflich selbstständig ZeitDer Aufbau des Geschäfts hat Zeit und niemand hetzt Sie. Das Zeit-Kontingent und die Finanzierung des Nebenerwerbs bestimmen sie frei.
  • Sie sichern sich gegen eine drohende Arbeitslosigkeit ab: Denn der Weg in die Selbstständigkeit als Hauptberuf steht Ihnen jederzeit offen.
  • Sie bessern Ihr monatliches Einkommen auf.
  • Der Nebenberuf macht Sie finanziell unabhängiger.

Nachteile beim selbstständigen Nebenerwerb

Auch wenn Sie die Zeit für die nebenberufliche Selbstständigkeit begrenzen, lässt sich die Mehrbelastung nicht vermeiden. Das Privatleben und die Familie könnten auf der Strecke bleiben. Ehe Sie sich nebenberuflich selbstständig machen, koordinieren Sie die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit und prüfen, ob der Nebenerwerb zeitlich umsetzbar ist. Weitere negative Punkte beinhalten unter anderem:
  • Partner, Kunden und Lieferanten neben die Selbstständigkeit im Nebenerwerb nicht richtig ernst.
  • Sie sind wenig flexibel, da der Haupterwerb einen Großteil Ihrer täglichen Zeit einnimmt: Daraus entsteht ein Nachteil in der Erfüllung von Kundenbedürfnissen.
  • Scheitert die Gründung, müssen Sie die entstandenen Schulden und Mehrkosten über Ihr reguläres Gehalt tilgen und werden sich einige Zeit in einem finanziellen Engpass befinden.

Finanzierung für Start-ups

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Leider wahr: Egal wie gut Ihre Geschäftsidee ist, ohne Kapital können Sie keine Firma gründen. Zum Glück gibt es neben der Selbstfinanzierung einige Möglichkeiten, mit denen der Traum vom Start-up wahr werden kann. Damit auch Ihre Idee Früchte tragen kann, haben wir die besten Finanzierungstipps!

Die richtige Präsentation für deine Zielgruppe: So lernst du die Sichtweise deines Publikums kennen

Publikumsrelevanz herstellen Speech PadWir präsentieren heute ständig und überall: dem Chef unsere Arbeitsergebnisse, dem potenziellen Investor unser Unternehmen oder unsere Idee, dem Kunden unser Produkt. Doch mehr als drei Viertel aller Präsentationen werden vom Publikum als langweilig, belanglos oder sogar einschläfernd eingestuft. Die Ursache: Meist wird der Vortrag an einer gigantischen PowerPoint-Präsentation ausgerichtet, die zwar Unmengen an Zahlen, Daten, Fakten und bunten Bildern enthält, das eigentliche Ziel einer jeden Präsentation aber letztlich verfehlt: Menschen mit der eigenen Botschaft zu erreichen und zu überzeugen. Wer Produkte oder Dienstleistungen präsentieren will, muss sein Publikum in den Mittelpunkt stellen: Wer sind meine Zuhörer? Was bewegt sie? Welche Werte vertreten sie? Welchen Nutzen kann ich ihnen bieten? Erst wenn du weißt, zu wem du sprichst und warum deine Botschaft für deine Zuhörer von Bedeutung ist, kannst du sie effektiv platzieren und deine Präsentation deiner Zielgruppe entsprechend konzipieren.

Am Anfang steht die Situation

Publikumsrelevanz herstellen und die Zielgruppe kennenlernenBevor du dein Publikum analysierst, solltest du dir zunächst über die Situation bewusst werden, in der du deinen Vortrag halten wirst, und die Veranstaltungsart. Nehmen wir etwa einen Finanzierungs-Pitch oder eine Produktpräsentation: Der Vortragende sollte sich im Vorfeld die Frage stellen: Was ist der Grund für diese Präsentation? Was möchte ich damit erreichen oder bezwecken? Daraus lassen sich nun auch deine Beziehung zum Publikum und deine Rolle als Redner ableiten. Aber auch die persönlichen Erfahrungen der Zuhörer, ihre Vorurteile und ihr Vorwissen spielen eine Rolle. Versuche daher herauszufinden, welche Filter sie beeinflussen könnten – Filter, die sie bestimmte Dinge anders wahrnehmen lassen. Wenn du sie kennst, kannst du bestimmte Vorurteile außer Kraft setzen bzw. darauf eingehen. Mach dir außerdem bewusst, welche Rahmenbedingungen du zu erfüllen hast. Gibt es einen Auftraggeber für die Rede? Und wenn ja, was erwartet dieser von dir? Diese Art der Situationsanalyse hilft dir, die Erwartungshaltung deiner Zuhörer zu erfüllen und nicht am Thema vorbeizureden.

Wer ist dein Publikum?

Gemeinsame Werte eines heterogenen Publikums ermitteln Wenn wir jemanden näher kennenlernen wollen, fragen wir normalerweise einfach nach. So einfach ist es bei einem Vortrag nicht. Wenn du auf der Bühne stehst, gibt es kaum noch Möglichkeiten, etwas über deine Zuhörer zu erfahren. Das muss also vorher geschehen. Der Autoverkäufer befasst sich mit ganz anderen Dingen als der Buchhalter des Autohauses. Diese Personen können sich oft nicht in die Lage des anderen hineinversetzen und müssen daher auch im Vortrag entsprechend angesprochen werden. Berücksichtige deshalb ihre jeweilige Sicht auf ihre Tätigkeit und die Welt. Versetze dich in ihre Lage und gehe in deinem Vortrag darauf ein. Lerne ihre Standpunkte kennen, damit du deine Argumente zielgruppengerecht einsetzen kannst. Versuche auch bei Gruppen, die auf den ersten Blick sehr heterogen sind, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Auch Menschen aus ganz verschiedenen Branchen kann ein gemeinsames Interesse verbinden. Genau dort musst du ansetzen. Welcher Aspekt interessiert wen besonders? Hilfreich ist neben dem beruflichen Hintergrund auch ein Blick auf die demographischen Daten: Wie alt sind deine Zuhörer? Oder: Welchen Bildungsstand haben sie?

Orientiere dich an den Werten deiner Zuhörer!

Um die Sympathie deiner Zuhörer zu gewinnen, musst du zunächst wissen, was sie bewegt und antreibt. Jeder Mensch ist geprägt von persönlichen Erfahrungen, Erlebnissen und Werten. Danach entscheidet er, was für ihn richtig oder falsch ist. Was für dich also Bedeutung hat, kann für andere völlig irrelevant sein. In diesem Fall läufst du schnell Gefahr, an deinem Publikum vorbeizureden. Finde heraus, welche Werte deine Zielgruppe vertritt und richte deine Präsentation daran aus. So ist die Botschaft: „Wir brauchen alternative Energiequellen“ beim Vorstand des Mineralölkonzerns Shell anders zu transportieren als beim Vorstand von Greenpeace. Ebenso musst du dir deine eigenen Werte bewusstmachen. Übereinstimmungen bilden eine hervorragende Basis für deine Präsentation. Große Diskrepanzen können dagegen dazu führen, dass dein Publikum deine Sichtweise nicht nachvollziehen kann und verlangen deshalb eine tiefere Auseinandersetzung mit dem „Warum“: Warum legen andere beispielsweise einen besonderen Wert auf Status – und du nicht?

Welchen Nutzen hat dein Publikum?

Dein Publikum geht mit einer bestimmten Erwartungshaltung an dich als Referenten in den Vortrag. Es möchte etwas lernen, bewegt oder unterhalten werden. Du wiederum möchtest von etwas überzeugen – von deinem Thema, deinem Produkt, deiner Dienstleistung – und musst daher den Nutzen für deine Zuhörer klar herausstellen. Ein echter Nutzen stellt sich aber erst dann ein, wenn dein Thema für sie relevant und wichtig ist, es sie bzw. ihr Leben beeinflusst oder ein vorhandenes Problem löst. Anderenfalls werden sie keinen Drang verspüren, dir zuzuhören. Sie werden versuchen, die Zeit sinnvoller zu nutzen, das Gespräch mit dem Sitznachbarn suchen, sich mit ihrem Handy beschäftigen oder gar vorzeitig den Raum verlassen. Du kennst dein Publikum jetzt bereits, weißt, worauf es Wert legt und kannst deswegen auch ermitteln, welchen Nutzen es aus deinem Vortrag ziehen möchte. Werde dir dessen im Vorfeld deines Auftritts bewusst und kommuniziere diesen Mehrwert klar und deutlich nach draußen. Wenn du Sichtweise, Werte und Standpunkte deines Publikums gut kennst und den Nutzen klar herausstellst, kannst du in jeder Situation einen spannenden Vortrag halten, den garantiert keiner früher verlässt und schaffst optimale Voraussetzungen, um deine Zielgruppe mit deiner Botschaft zu erreichen und zu überzeugen. Der Autor: Publikumsrelevanz herstellen Speech PadDer Autor, Speaker, Trainer und Coach Patrick Nini lebt und arbeitet in Wels (Oberösterreich). Mit seinen Vorträgen und Seminaren leitet er zu wirkungsvolleren Auftritten im Berufs- und Privatleben an. Das Tool Speech Pad® ist aus seiner Leidenschaft für Rhetorik und Präsentationen heraus sowie aus mehr als zehnjähriger Praxiserfahrung in diesem Themenbereich entstanden. Das Tool hilft seinen Anwendern dabei, professionelle Vorträge und Präsentationen zu halten und andere zu überzeugen. Als Gründer des Start-ups Pitch5 bietet er mit der Webapplikation zum Speech Pad seinen Kunden zudem einen virtuellen Präsentationscoach. www.patricknini.com und www.speechpad-buch.com Das Buch: Speech Pad gut praesentieren Patrick NiniPatrick Nini Speech Pad: Warum gut präsentieren heute anders geht … und wie Sie es lernen und anwenden können 272 Seiten, 23,0 x 15,6 cm Buch, 978-3-86936-754-5 € 34,90 (D) | € 35,90 (A) GABAL Verlag, Offenbach 2017

Wie man Frankiermaschinen für die Kundenakquise nutzt

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Früher waren sie unverzichtbar, heute findet man sie hauptsächlich bei der Post oder in großen Unternehmen. Kleine und mittelständische Unternehmen versenden meist kaum noch Briefe in größerem Maßstab. Doch gerade im Bereich des Marketings und der Kundenakquise eröffnen sich neue Wege, die von einer eigentlich alten Technik geebnet werden.

Von Grüßen und frohen Botschaften

Briefe verschicken per Frankiermaschine„Mit freundlichen Grüßen“ lautet der Abschluss fast jeden Briefes, der heute im geschäftlichen oder rechtlichen Bereich versandt wird. Doch lassen sich diese Grüße mittlerweile auch etwas anders gestalten. Besonders wenn es darum geht, neue Kunden zu gewinnen oder aktuelle Bestandskunden mit einer guten Nachricht zu erfreuen. Frankiermaschinen können heute nämlich etwas mehr, als nur das Postwertzeichen aufdrucken. So lassen sich mit Ihnen verschiedenste Nachrichten auf den Umschlag bringen. Angefangen bei Geburtstagsgrüßen, bis hin zu Neujahrswünschen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Da Briefe dieser Art aber immer seltener verschickt werden – wann hat man schon einmal von seinem Internetprovider Glückwünsche zum Geburtstag auf postalischem Wege erhalten – bereiten entsprechende Schreiben besondere Freude. Dabei ist es immer noch etwas anderes, als wenn die Umschläge einfach nur von einem Laserdrucker mit einer perfekt inszenierten Grafik versehen werden.

Nostalgie als Wegbereiter für die Zukunft

Über viele Jahrzehnte hinweg war der Wertstempel für viele Menschen ein Bestandteil ihres Lebens. Neben der Briefmarke war allen klar, das offizielle Schreiben von Vertragsfirmen oder Ämtern mit diesem Signum versehen sind. Heute wird dieser von maschinenlesbaren Codes ersetzt, was ein wenig die persönliche Note aus dem Briefverkehr nimmt. Wer nun aber im Wertzeichen eine personalisierte Botschaft erhält, der fühlt sich auf eine besondere Art und Weise geehrt. Dieses Gefühl ist vor allem bei den älteren Generationen gegeben, die noch mit dieser Methode der Kommunikation aufgewachsen sind. Für Personen jüngeren Schlages ist es eher eine Besonderheit, eine Frankiermaschine zum Versenden von Briefen zu verwenden, da viele nicht einmal mehr wissen, was das eigentlich ist. Gerade dieser Punkt ist es aber, der das Interesse weckt. Wer etwas – auch nur im kleinen Maße – besonderes erhält das nicht alltäglich erscheint, der wird sich auch eher für die Angebote des Versenders interessieren.

Absetzungsmöglichkeiten

Da die Frankiermaschinen in ihrer Zahl rückläufig sind und immer weniger Firmen ein eigenes Modell anschaffen, können sich besonders Start-ups mit einer solchen stark von der Konkurrenz abheben. Ein wunderbar gestaltetes Schreiben versehen mit dem kleinen Etwas – dem so unbedeutend erscheinenden Wertzeichen mit individueller Form und Botschaft – sticht hat deutlich aus der Masse der versendeten Briefe hervor. Besonders wenn man neu auf dem Markt ist, kann hierdurch schon die Aufmerksamkeit einer ganzen Generation geweckt werden, die im Grunde nur noch Strichcodes und Scanner Balken kennt. Wobei, genau hier wären wir auch schon beim Kern der Sache, denn in das Wertzeichen lassen sich mittlerweile auch QR-Codes einbringen. Somit wird eine Verbindung zwischen Realität und digitaler Welt geschaffen, ganz einfach, über ein schon sehr lange vorhandenes System.

4 Gewohnheiten erfolgreicher Menschen in Sachen Geld

Wenn es darum geht, wirklich wohlhabend zu werden, nehmen viele Menschen an, dass das bedeutet, einen gut bezahlten Job mit einem satten Gehalt zu haben. Wir träumen davon, wie wir ein schickes Auto fahren oder wie man dich behandeln wird. Immerhin, je mehr Geld du verdienst, desto reicher bist du, und dann kannst du alles machen was du willst, richtig? Nicht ganz. Genauso wichtig wie eine gut bezahlte Arbeit sind für wohlhabende Menschen die Einstellungen sowie die Gewohnheiten, die Sie haben bzw. aufbauen, wenn es um Ihre Finanzen geht. Wofür gibst Du dein Geld aus? Wie viel sparst Du? Investierst Du in dich selbst und in deine Zukunft? Und es gibt noch größere Überlegungen, wie wie gut verbinden Sie mit Ihrer Gemeinde und welche Art von Auswirkungen, die Sie auf die um Sie herum machen. Es gibt eine Handvoll kleiner, aber mächtige Dinge, die wohlhabende Leute tun, die sich von denjenigen unterscheiden, die lediglich so über die Runden kommen. Fang damit an, diese Gewohnheiten zu „kultivieren“ und Du wirst ein Gefühl dafür bekommen, was echter finanzieller Erfolg und Unabhängigkeit ist.

Erstelle mehrere Einkommen

Es ist generell schwieriger, finanziell unabhängig von nur einem Einkommen zu sein. Wenn du deinen Job verlierst, wirst du nach Arbeit suchen, während du dein Erspartes aufbrauchst , um dich und deine Familie über Wasser zu halten – oder noch schlimmer noch, du wirst Schulden machen, um deine laufenden Rechnungen zu bezahlen. Wohlhabende Menschen konzentrieren sich auf die Erstellung von mehreren Einkommen bzw. Einkommensströmen, so dass sie auch in schlechten Zeiten immer kontinuierliche Einnahmen haben. Während einer Boom-Zeit, steigen die Einkommen natürlich stärker, so daß Sie Ihre Ersparnisse vergrößern bzw. Möglichkeiten haben langfristige Investitionen zu tätigen. Du kannst etwa ein oder mehrere passive Einkommen erzielen, z. B. aus Mietobjekten, Aktiendividenden oder Zinsen aus einer Geld-Anlage. Eine persönliches Hobby-Projekt ist ein guter Weg, um dein Einkommen zu steigern, während du gleichzeitig deiner Leidenschaft nachgehst und damit Geld verdienst. Ein Hobby-Projekt könnte etwa ein Geschäft sein , das Du nebenbei beginnst , z.B. freiberuflich in einem Bereich deine Know-How verkaufst  oder deine erlernten Fähigkeiten auf eine andere Art anbietest. Kannst du Yoga – dann bring‘ es andere bei? Bis Du Designer – dann erstelle Webseiten für andere? Es gibt auf jedem Fall eine Menge Optionen etwa im Internet bzw. Online Geld zu verdienen. Anstatt dich nebenberuflich selbstständig zu machen, kannst Du auch einen Zweitjob annehmen und mit dem erwirtschafteten Geld Investitionen in passive Einkommens-Ströme tätigen. Die beste Form einer zusätzlichen Beschäftigung ist etwas, was Du gerne tust. Wenn du in der Lage bist, in einen Bereich tätig zu sein, in dem Du du sowieso gerne arbeitest, wirst du sehr wahrscheinlich erfolgreich sein.

Lerne mit weniger auszukommen als du verdienst.

Generell ist der Schlüssel zu nachhaltigem Wohlstand, daß Du weniger ausgibst als du einnimmst. Dabei sollte auch klar sein, daß Du Schulden nach Möglichkeit ganz vermeidest. Wirklich reiche Menschen wissen, dass sie sich selbst neue Möglichkeiten schaffen, wenn Sie weniger ausgeben, als Sie verdienen. Warum? Nun, du kannst das gesparte Geld investieren, es sparen oder es auch für wohltätige Zwecke spenden. Wirklich wohlhabende Menschen machen alle drei davon: Sparen, Investieren und spenden. Jim Rohn etwa , Unternehmer, Autor und Motivations-Trainer, nutzt die 70/30 Regel als Blaupause wieviel er anspart, investiert und spendet. Für die meisten Menschen ist es schwierig zu erlernen, von nur 70 Prozent ihres Einkommens (nach Steuern) zu leben – einschließlich aller Ausgaben und dem persönlichen Luxus. Die restlichen 30 Prozent werden dann in je 10 Prozent Teile für für Investitionen, Spar- und Wohltätigkeitsorganisationen verteilt. Das Leben mit maximal 70% der persönlichen Einnahmen erfordert aber auch , dass Du deine Ausgaben wirklich unter Kontrolle hast und genau weißt, wofür Du dein Geld ausgibst bzw. ausgeben musst. Du musst ggf. erst lernen , sparsamer zu sein und wirklich echtes Geld anzusparen. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, „nur“ ein gebrauchtes Auto zu fahren, öfter zu Hause zu essen oder unnötige oder extravagante Einkäufe zu lassen. Eines bedeutet es definitiv: Du musst aufhören dich mit anderen zu vergleichen. Laut Rohn, „Arme Menschen geben ihr Geld aus und sparen, was übrig ist. Reiche Leute sparen Geld und geben das aus, was übrig ist. “ Wenn du Geld ausgibst, dann überleg‘ dir genau, ob Du etwas wirklich brauchst oder ob Du es nur einfach „willst“.
Nur wer seine Ausgaben im Griff hat, wird langfristig wohlhabend
Nur wer seine Ausgaben im Griff hat, wird langfristig wohlhabend

Lass dein Geld für dich arbeiten.

Die wirklich reichen bzw. wohlhabenden Menschen investieren in sich selbst – sowohl finanziell als auch persönlich. Sie wissen, daß der Schlüssel, um ihr Geld konsequent langfristig für sich arbeiten zu lassen, in einem Investitionsplan liegt, den Sie in jungen Jahren aufgestellt haben. Dieser langfristige Plan schließt regelmäßige (in der Regel monatliche) Zahlungen auf unterschiedliche Konten ein – etwa eines in einen Investmentfonds, für langfristige Investitionen oder auch langfristige Wünsche. Wohlstand anzuhäufen erfordert ebenfalls langfristige Investitionen bzw. Kapitalanlagen. Das kann etwa sein, daß du in dein Unternehmen investierst, die Herstellung eines Produkts, ins Marketing und den Verkauf deiner Dienstleistungen. Dabei ist es meistens erforderlich, daß Du kalkulierte Risiken unter Berücksichtigung deiner langfristigen finanziellen Sicherheiten eingehst. Das Eingehen von kontrollierten Risiken erfordert einige finanzielle Grundkenntnisse, die die meisten wohlhabenden Menschen früh in ihrem Leben erlangt haben. In finanziellen Dingen musst Du diszipliniert sein. Dabei ist klar, daß Du im Laufe deines Lebens auch in finanziellen Dingen Fortschritte aber eben auch Rückschritte erleben wirst. Daran musst Du deinen Finanzplan gegebenenfalls anpassen. Zusätzlich zu deinem Investitionsplan bzw. Finanzplan solltest Du mindestens 10 Prozent deines Gehalts für in „schlechte Zeiten“ ansparen. Es ist am einfachsten, wenn Du es automatisch von deiner Gehaltsüberweisung (direkt am Monatsanfang) abziehen läßt – am besten per Dauerauftrag. Dieses gesparte Geld ist für unerwartete Ausgaben und harte Zeiten. Dieses angesparte Geld schützt in Wirklichkeit deine Investitionen. Es wird Dich davon abhalten, Schulden zu machen oder Geld aus deinen Investitionen abzuziehen, was wiederum deine Einkommensquellen verringern könnte.
Geld solltest Du sparen, investieren oder spenden
Geld solltest Du sparen, investieren oder spenden

Gib zurück

Es mag kontraintuitiv sein, großzügig mit Zeit und Geld umzugehen, aber auch das ist eine wichtige Investition. Anderen Menschen etwas zu geben und denjenigen zu dienen, die es am meisten brauchen, hilft dir ein Teil von etwas Größerem als Du selbst zu sein: Das große Ganze. Hier geht es um wachsende Reichtümer nicht nur auf deinen Bankkonten, sondern auch in deiner Umwelt, was letzlich allen zugute kommt. Wenn Du (als wohlhabender Mensch) deine Zeit bzw. dein Geld spendest hat das oft dein gleichen Effekt wie das erreichen eines persönlichen Ziels: Es gibt Dir ein Stück Sinn zurück. Die Idee dahinter ist, nicht nur ein Nehmender zu sein, sondern auch ein Geber – jemand, der auf andere ebenso so sehr fokusiert ist, wie auch sich selbst. Ja, es ist wichtig, auf deine Ziele fokussiert zu bleiben und leidenschaftlich deine Träume zu verfolgen. Wenn Du aber einen Weg zu findest, das Leben anderer Menschen wertvoller zu machen, wirst auch Du auf lange Sicht profitieren. Wirklich wohlhabende Menschen sind diejenigen, die die Gesellschaft mit beeinflussen und damit letzlich auch unsere Weltanschauungen verändern. Sie verstehen, dass Sie – je mehr Sie geben – auch langfristig mehr zurück bekommen.
Wohlstand ist mehr als nur Erfolg auf dem Bankkonto
Wohlstand ist mehr als nur Erfolg auf dem Bankkonto