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Warum überhaupt einen Personalberater einschalten?

von Janina Winkler

Den Kontakt zu einem Headhunter oder Personalberater aufzunehmen, fällt einigen Unternehmen aufgrund zäher und belangloser Vorurteile immer noch schwer. Sind diese nach einem ersten Gespräch ausgeräumt, sind die HR-Manager doch zumeist sehr offen in der Zusammenarbeit. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich, dass der Personalberater weiß, was er tut. Es gibt unzählige Argumente in Unternehmen, die förmlich nach einer Zusammenarbeit rufen.

Fachkräftemangel ein entscheidendes Indiz

Schaut man bei den Vorurteilen genau hin, dann sind diese meist belanglos und vor allem nicht haltbar. Aufgrund einer Ressourcen-Knappheit angesichts des Mangels an Fachkräften und der mitunter oft für einen längeren Zeitraum unbesetzte bleibender Arbeitsstellen kann von genügend Bewerbern meist nicht gesprochen werden. Gäbe es diese, dann könnten die Stellen besetzt werden und eine Personalberatung oder ein Headhunter wären in der Tat überflüssig. Headhunter sind vor allem dann gefragt, wenn es um Stellenprofile geht, für die Bewerber sehr schwierig zu finden sind oder spezielle Fähigkeiten benötigt werden.

Personalberater

Aufgaben eines Personalberaters

Eine Personalberatung in Frankfurt hat vielschichtige Aufgabenbereiche. Die Berater selbst arbeiten selbstständig oder als Angestellte eines Unternehmens und die Kernaufgabe ist die professionelle Beratung in Bezug auf Personalentscheidungen. Der Personalberater sucht vor allem aktiv nach fehlenden Fach- und Arbeitskräften. Das Schalten ansprechender Stellenangebote auf unterschiedlichen Plattformen, neben Printmedien sind das auch entsprechende Social-Media-Kanäle und Jobbörsen, ist eine weitere Aufgabe des Personalberaters. Allerdings wartet er nicht passiv auf entsprechend Jobsuchende, sondern durchsucht und analysiert die Profile in den verschiedenen Jobbörsen, wie Xing oder LinkedIn. Auch das Abwerben von Fachkräften von anderen Unternehmen gehört zu den Aufgaben, vor allem dann, wenn es sich um Branchen handelt, in denen Fachkräfte schwer zu finden. Um in der Personalberatung erfolgreich zu sein, ist eine gute Vernetzung durchaus entscheidend.

Basis für eine gute Zusammenarbeit

Eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Personalberatern kann nur dann erfolgreich sein, wenn gewisse Voraussetzungen berücksichtigt werden. An erster Stelle ist hier zu nennen, dass in einem gemeinschaftlichen Gespräch die gesuchten Positionen sowie die Anforderungsprofile für Kandidaten genauestens erörtert und klar festgelegt werden. An diesem Gespräch sollten neben der Personalabteilung auch zwingend Manager und Leiter der Fachabteilungen teilnehmen, da die Mitarbeitersuche, gerade wenn es um Führungspositionen geht, auch eine Managementaufgabe ist und nicht ohne weiteres delegiert werden sollte.

Ein weiterer bedeutender Erfolgsgarant ist auch das Festlegen von Verantwortlichkeiten und Befugnissen. Speziell in größeren Unternehmen ist dies oft nicht klar und die Zielstellung wird gerne zwischen A und B hin und her geschoben. Auch die Schnittstellenproblematik kann hinderlich sein. Ein Personalberater kann in diesen Fällen oftmals als Mediator einen Mehrwert bieten und Schwierigkeiten vermeiden helfen.

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Wie kann man Personalberater werden?

Als seriöser und zuverlässiger Personalberater sollte man ein paar Dinge mitbringen. Fachwissen, wirtschaftlicher Sachverstand sowie Kenntnisse von psychologischen Auswahlverfahren sind wichtige Voraussetzungen für den Beruf des Personalberaters. Selbst ein abgeschlossenes Studium kann eine Qualifikation für eine bestimmte Branche sein, so beispielsweise ein Maschinenbaustudium für die Automobilbranche. Auch Absolventen von BWL und Psychologie Studiengängen werden stets gerne angenommen, genauso kann man auch als Natur- oder Geisteswissenschaftler in Personalberatungsbranche Fuß fassen. Ein sehr guter Abschluss gilt aber immer als Grundvoraussetzung.

Weitere fehlende Kenntnisse, wie etwa in Sachen Personalführung oder Arbeitsrecht, kann man sich durch entsprechende Fortbildungen aneignen und mittels des erhaltenen Zertifikats kann man dies sogar nachweisen. Überaus nützlich ist die Weiterbildung zur Fachkraft für Personalberatung und -vermittlung, bei der man die Prüfung vor der IHK ablegt. Eher selten verlangt wird hingegen Berufserfahrung in der Personalbranche.

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