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Neu gründen in Zeiten von Corona

von Janina Winkler

Die Corona-Pandemie legt immer mehr Firmen lahm. Viele Unternehmer entlassen Personal oder geben ganz auf. Schuld daran sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie – und das Unvermögen, auf die geänderte Situation angemessen zu reagieren. Die neuen Gesetze und Vorgaben stellen viele Unternehmer vor eine kaum zu bewältigende Herausforderung. Viele wissen weder ein noch aus und werfen frühzeitig die Flinte ins Korn. Vor allem viele Gastronomen sind mit den neuen Vorgaben schlichtweg überfordert. Aber auch zahlreichen Hoteliers und Veranstaltern droht die Pleite. Grund hierfür ist ein Mangel an Flexibilität.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Während viele Unternehmen unter der Auflagenlast zerbrechen und immer mehr Kunden verlieren, gibt es einige wenige Startups, die die Not zur Tugend machen und von der Pandemie profitieren. Zahlreiche Näherinnen nutzen zum Beispiel die Gunst der Stunde und fertigen fortan farbenfrohe Behelfsmasken in unterschiedlichen Größen. Auch das Geschäft mit Drehkreuzen und Schranken boomt. Bebarmatic bietet zum Beispiel ein vielseitiges Produktprogramm an Schranken. Diese helfen dabei, die Besucherströme in geordnete Bahnen zu lenken und Einlassbeschränkungen effektiv durchzusetzen. So ist beispielsweise nur einer bestimmten Anzahl an Menschen der Besuch des Freibads erlaubt. Drehkreuze mit Zählfunktion erleichtern die Arbeit erheblich.

Unternehmen gründen in Zeiten von Corona

Unternehmen gründen in Zeiten von Corona

Nach der Pandemie ist vor der Pandemie

Wer in Corona-Zeiten ein Unternehmen gründen möchte, muss die spezielle Situation möglichst auf lange Sicht hin berücksichtigen. Niemand weiß mit Gewissheit, wann die Pandemie zu Ende sein wird, wie viele Wellen es gibt, ob das Virus mutiert oder ob in Zukunft eine neue Seuche die Menschheit geißelt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht, und insofern es möglich ist, sollte man dieses Risiko bereits in die Planung einbeziehen. Es gibt tatsächlich Menschen, die in dieser schwierigen Zeit erfolgreich ein Restaurant eröffnen und dabei von vornherein die Abstandsregeln einkalkulieren. Schließlich sehnen sich die Menschen auch während eines Seuchenzugs nach leckerem Essen und ein wenig Abwechslung vom tristen Maskenalltag. Die Sitzeinteilung erfolgt von vornherein sehr großzügig. Trennwände sorgen für die nötige Intimität. Trotz allem erwartet den Gast ein geschmackvoll eingerichtetes Ambiente.

Doch nicht nur der Betrieb eines Gasthauses ist mit der passenden Idee vielversprechend, sondern die geänderte Situation lässt sich auch bei der Gestaltung des gastronomischen Angebots geschickt ausnutzen. Lieferdienste erleben derzeit einen Boom. Wer sich darauf spezialisiert, das Essen dem Kunden direkt vor die Haustüre zu bringen und dabei noch möglichst kontaktlos überlässt, könnte in Zukunft spürbare Wettbewerbsvorteile für sich beanspruchen. Aber auch im Event-Gewerbe tut sich was. Der Trend geht hin zum Autokino und zu Veranstaltungen auf weitläufigem Gelände. Wer schon bei der Planung an eine pandemieadäquate Ausstattung denkt, erlebt später keine böse Überraschung und ist im Seuchenfall besser gewappnet. Drehkreuze und Schranken gehören hier ebenso zur Grundausstattung wie Ticket- und Imbissautomaten mit digitaler Bezahlfunktion.

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Selbst im Dienstleistungsgewerbe lohnen sich Investitionen in eine Ausstattung, an der es im Falle eines Falles nichts auszusetzen gibt. Wer zum Beispiel ein Friseurgeschäft eröffnet, tut gut daran, von Anfang an auf ein großzügiges Platzangebot und diverse Hygienevorrichtungen zu achten. Das Angebot an Händedesinfektionsmitteln und eine allgemein hygienische und saubere Umgebung zeugt auch von der persönlichen Wertschätzung, die man dem Kunden entgegenbringt.

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