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Fünf Schritte zum eigenen Handelsgewerbe

von Claudia Rothenhorst

Vielerorts besteht das Vorurteil, dass der Eintritt in die Selbstständigkeit kompliziert und mit vielen Problemen verbunden sein kann. Es müssen jedoch nur einige Voraussetzungen erfüllt sein, damit Sie einen eigenen Handel eröffnen können. Wie das in nur fünf Schritten möglich wird, erfahren Sie daher in diesem Artikel.

Gewerbe anmelden

Schritt 1: die Gewerbe bzw. Handelsgewerbeanmeldung

Damit Sie eigene Waren verkaufen dürfen, müssen Sie ein Gewerbe anmelden. Die Art des Gewerbes hängt dabei davon ab, ob Sie ein Einzelunternehmen oder eine GmbH mit Wunsch des Eintrags ins Handelsregister sind.
Die Anmeldung selbst ist verpflichtend, weil nur so nachverfolgt werden kann, was Sie wo und wie verkaufen möchten. Der Verkauf eigener Ware wird ohne diese Anmeldung zur Straftat und kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.
Eine solche Anmeldung können Sie vor Ort, teilweise aber auch online einreichen. Beim Termin beim Amt selbst, bei dem Sie diese Anmeldung mitbringen müssen, sollten Sie unbedingt einen Ausdruck davon dabei haben.
Es ist wichtig, dass die Anmeldung in dem Amt Ihres Wohnortes erfolgt. Lassen Sie sich zudem die Option offen, auch offline Waren anbieten zu können, indem Sie bei „Handel mit…” auf dem Anmeldebogen unterschiedliche Optionen angeben.

Schritt 2: Welche Plattform ist die richtige?

Einen selbstständigen und eigenen Onlineshop zu eröffnen ist in den meisten Fällen sehr riskant, weil Ihnen die Reichweite und Aufmerksamkeit fehlt. Die Gefahr, dass Sie zu wenige Klicks generieren, ist daher sehr hoch.

Als sehr gute Alternative können Sie den Verkauf bei Amazon starten. Eine Amazon FBA Anleitung ist dabei einfach zu verstehen und bringt Ihnen in kurzer Zeit die Möglichkeit, Waren an Kunden international weltweit anzubieten, wir empfehlen sich zu Beginn aber auf den deutschen Markt zu fokussieren. Bei Einhaltung der Regeln und Voraussetzungen in der Anmeldung kann es losghen. sind es schließlich nur noch die Amazon FBA Kosten, die auf Sie zukommen. Diese sollten Sie in Ihr Budget einkalkulieren.

Schritt 3: Vor dem ersten Verkauf

Bevor Sie offiziell mit dem Verkauf Ihrer Waren beginnen können, müssen Sie die in Schritt 1 abgegebene und genehmigte Gewerbeanmeldung auch an weitere Institutionen geben. In der Regel meldet sich das Finanzamt bei Ihnen, dauert dies jedoch mehrere Wochen, so sollten Sie selbst aktiv werden. Das ist wichtig, weil Ihr Gewerbe eine eigene Steuernummer benötigt, mit der Sie schließlich auch den Verkauf offiziell starten dürfen.

Schritt 4: Überblick über die Steuern

Mehr zum Thema:
Existenzgründung im Gastronomiegewerbe - worauf müssen Gastronome achten?

Für ein eigenes Gewerbe ist es unerlässlich, dass die Steuererklärung fehlerfrei abläuft. Achten Sie darauf, wirklich alle relevanten Summen abzugeben. Alternativ nehmen sich viele Selbstständige auch einen Steuerberater zur Hilfe, der Ihnen die mühselige Arbeit weitestgehend abnimmt. Beachten Sie jedoch auch, dass auch dieser bezahlt werden möchte. Berücksichtigen Kalkulieren Sie diese Summen daher unbedingt bei der Kalkulation der Amazon FBA Kosten  mit ein.

Schritt 5: Aufmerksamkeit kriegen, Werbetrommel rühren

Wenn Sie ihr eigenes Produkt schon haben, dann können Sie bei FBA ihre Waren direkt an die Fulfillment Lager von Amazon senden, von dort aus werden die Produkte an die Kunden zugestellt. Nun  Nun liegt es an Ihnen, wie Sie Ihre Waren auf Amazon bewerben. Grundsätzlich wird sich immer das qualitativ beste Produkt am Markt durchsetzen, achten Sie also schon bei der Produktfindung und Herstellung, dass ihr Produkt einen starken Nutzen für den Kunden bietet und eine hohe Qualität vorweist. Erst einmal ist es sinnvoll, wenn Sie sich über aktuelle Bedürfnisse der Nutzer erkunden. Daran können Sie sich orientieren. Zudem können Sie auf Amazon mit PPC Kampagnen und Aktionen ihr Produkt bewerben. starten wie “Kaufe 3 und erhalte 10 Prozent Rabatt” starten, damit Sie sich ein Standbein aufbauen können. Auch ein wechselndes Angebot ist oft von Vorteil, weil Sie somit ein möglichst breites Spektrum unterschiedlicher Kunden auf sich aufmerksam machen.

Neben einer qualitativ angemessenen Ware sollten Sie zudem einen Kundenservice aufstellen, der bei Problemen effektiv weiterhilft und den Kunden ein gutes Gefühl gibt. Nehmen Sie die Kritik und Bewertungen ernst und verbessern Sie ihre Produkte laufend. Nur so können Sie auch langfristig Stammkunden gewinnen und behalten und ein erfolgreiches Unternehmen führen. Darauf aufbauend können Sie ihr Angebot erweitern und neue Produkte ins Sortiment aufnehmen. 

 

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