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Nach E-Commerce kommt FinTech

von Claudia Rothenhorst

In Deutschland dominiert E-Commerce das Internet und Unternehmen aus dieser Branche generieren Umsätze in Milliardenhöhe. Parallel dazu zieht derzeit ein anderer Trend in der Start-up-Szene stark an. Gemeint sind junge Unternehmen, die Nischendenken erfordern. Eine eigene Branchenbezeichnung hat sich für diese Unternehmen entwickelt – FinTech.

Damit soll nicht nur der Finanzmarkt belebt werden, der jeher von klassischen Modellen dominiert wird. Dabei gibt es in diesem Bereich – Financial Technologies – eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle, die sich von Start-ups als profitables Geschäft entwickeln lassen.

Moderne Bezahlvorgänge

In der FinTech-Landschaft dreht sich alles um das Bezahlen oder Leasen sowie um diverse Geldanlagen. Abseits der herkömmlichen Lösungen in diesem Bereich positionieren sich in den vergangenen Jahren immer mehr kreative Unternehmer aus Deutschland mit außergewöhnlichen Ideen. Mit ihren innovativen Ansätzen sorgen sie für Bewegung im eingestaubten Banken- und Finanzmarkt.

Dabei fallen unter den Begriff FinTech einige unterschiedliche Geschäftsideen, die sich allesamt um den Bereich Financial Technologies drehen. Dabei geht es weniger um die Schaffung einer starken Marke. Diese Start-ups versuchen, die alteingesessenen Pfade und Abläufe von traditionellen Banken und Geldhäusern aufzubrechen und mit frischen Ideen neue Impulse zu setzen. Im Ziel unterscheiden diese sich allerdings nur wenig. Denn grundsätzlich geht es, ob mit oder ohne Nischendenken, den Umgang mit dem Geld zu vereinfachen.

Von Finanzen, Investments und Versicherungen

Dieser Bereich ist sehr umfangreich, zählt zu ihm doch nicht nur das Banking an sich. Ebenfalls gehören das Bezahlen mit dem Smartphone, Banking über mobile Geräte und das Web, Ausgaben- und Einnahmen, Analyse von Geldflüssen oder auch Geldanlagen und Investments dazu. Ein Teilbereich der Branche umfasst auch Versicherungen, für die neue und innovative Lösungen am Start sind. Selbst Crowdfunding-Plattformen zählen zu diesem Sektor. Hier können Kunden ihr Geld anlegen, sammeln, verleihen oder investieren. Manche Nischenprodukte lasse es zu, dass das Geld nur beobachtet oder verschenkt werden kann.

Im Folgenden sind einige bekannte und weniger bekannte Geschäftsideen aus dem Bereich FinTech aufgelistet. Diese haben sich durch erfolgreiche Kundengewinnung etabliert im Finanz- und Versicherungssektor.

moneyfarm.com:

Das FinTech Start-up moneyfarm bietet den Privatpersonen einen einfachen Zugang, wenn es um Geldanlagen und Kapitalerhaltung geht. Im Fokus steht die Zugänglichkeit für jeden Kunden sowie die schnelle Einrichtung. Zum Einrichten sind nur wenige Klicks nötig. Dank einfacher Sparzieldefinition gelingt die Suche der besten Anlage für ein spezielles Ziel in drei Risikostufen besonders einfach.

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Leetchi.com:

In mehr als 150 Ländern und in mehreren Sprachen verfügbar ist Leetchi. Dieser Service ermöglicht es Gruppen oder Einzelpersonen für ein bestimmtes Ziel Geld zu sammeln. Etwa für eine Geschenkidee. Gezahlt wird einfach via Kreditkarte oder Lastschrift. Ist der gewünschte Betrag zusammen, kann das Geld vom Organisator abgehoben oder bei Partnern ausgegeben werden.

Seguralife.de:

Als Spezialist für Sterbegeldversicherungen hat sich der Anbieter seguralife.de einen Namen gemacht. Anhand unabhängiger Analysen und Vergleich diverser Versicherungsunternehmen kann der spezialisierte Versicherungsmakler die besten Tarife bei Sterbegeldversicherungen anbieten. Anders als die Konkurrenz vereint seguralife.de die Vorzüge des Internets mit einfachen Vergleichen und einem schnellen und papierlosen Vertragsabschluss mit den Vorteilen eines vertrauenswürdigen Maklers mit persönlichen Angeboten und maßgeschneiderten Lösungen.

barzahlen.de:

Der Bezahlservice barzahlen.de macht sich an die Bezahlung per Vorkasse – nur eben in einfach. Der Kunde kauft ganz normal online ein und wählt beim Bezahlvorgang den Service als Zahlart. Hierdurch erhält er einen Transaktionscode, den er bei einem Einzelhandelspartner bar bezahlen kann. Das System muss anschließend nur noch den Zahlungseingang an den Onlineshop melden.

 

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