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Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt

von admin

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3 Kommentare

M. Lehmann-Pape 3. März 2012 - 07:46
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Wie es ökonomisch nachhaltig gehen könnte, 23. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (Gebundene Ausgabe)

‘Wir werden mit Sicherheit dahin gelangen, dass zu Recht die Frage gestellt wird, ob es noch immer nützlich und richtig ist, mehr Güter…. zu erzeugen, oder ob es nicht sinnvoll ist, unter Verzichtsleistung auf diesen ‘Fortschritt’ mehr Freizeit, mehr Besinnung,… zu gewinnen’.

Dieses Zitat von Ludwig Erhard aus dem Jahre 1957, welches Barbara Unmüßig in ihrem Vorwort zitiert, gibt die Grundrichtung dieses, auf jeder Seite und in jedem Gedanken bedenkenswerten, Buches von Tim Jackson vor. Nun ist es offenkundig an der Zeit, angesichts der finanzwirtschaftlichen Verwerfungen, der ökologisch drängenden Fragen, des allseits spürbaren Unmutes der Bevölkerungen und des Schwankens ganzer Volkswirtschaften jene Fragen nach der Zukunft zu stellen, die Lösungen der Nachhaltigkeiten in sich tragen.

Gegen die seit zig Jahren wie ein Mantra vorgetragene These, der sich die ganze Welt angeschlossen zu haben scheint, dass ‘Wachstum = Wohlstand = Sicherung des Lebensstandards’ bedeutet, wendet sich Tim Jackson eloquent, in großer Ruhe und in fundierter Betrachtung. Zur Lösung aus diesem Würgegriff des Molochs ‘Wachstum’ geht er einen ganz eigenen Weg. Statt ständig ‘gegen’ irgendetwas zu argumentieren, erläutert er verständlich und nachvollziehbar die Hintergründe des Wachstumsdenkens, stellt grundsätzliche menschliche Bedürfnisse nach Entwicklung und Sicherung des Lebens nicht in Frage, füllt allerdings den Begriff ‘Wachstum’ mit einer ganz eigenen Definition. Dieser Kunstgriff ermöglicht es Tim Jackson in der Gesamtbetrachtung des Buches, durchaus einen ‘Wohlstand’ zu beschreiben, der nicht nur kein ständiges ‘Mehr an Gütern’ mehr verlangt, sondern sogar Verzicht und Regression beinhalten kann ohne Qualitätseinbußen für das, recht verstandene, ‘Leben im Wohlstand’. Oder, anders formuliert, ein ‘Wachstum’ auf einer Ebene in den Raum zu stellen, das sich nicht durch materielles Wachstum definiert.

Im Gesamten lässt es Jackson an notwendigen Differenzierungen nicht fehlen. So unterteilt er einerseits in jene Gesellschaften, die im fast schon ermattenden Überfluss leben und in jene, die einen starken Nachholbedarf allein schon in Fragen der Grundsicherung des Lebens aufweisen. Immer aber schwingt seine Leitfrage mit, ob das ‘unerbittliche Streben nach Mehr (im materiellen Sinne)’ nicht bereits längst an ein Ende der Ressourcen und des inneren Sinnes angelangt ist. Drei grundlegende Einwendungen gegen ein solches ‘immer Mehr’ setzt er in dabei in den Raum. Zum ersten die Endlichkeit der Ressourcen, zum Zweiten die nicht mehr Steigerung, eher Beeinträchtigung individuellen Glücks und zum Dritten die ungerechte und unfaire, ständig zunehmende Ungleichheit der Verteilung auf dieser Welt.

Seite für Seite entfaltet er, ohne ideologische Verhärtung, seine eigentliche These und Definition. Wohlstand versteht Jackson als ‘Fähigkeit des Menschen, zu gedeihen ‘ und zwar innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten’. Was es zu diesem Gedeihen braucht ist dann aber sehr unterschieden vom Viertwagen, vom fünften Fernseher und vom zigsten Handy. Materielle Aspekte für jenes ‘Gedeihen’ sind durchaus dabei vorhanden. Essen, Kleidung, Obdach, Wärme, Kultur, Teilhabe sollen (und können durchaus) gewährleistetet werden. Aber die Gleichsetzung von ‘Quantität und Qualität’, dagegen verwehrt sich Jackson deutlich und, vor allem, wohl begründet.

So kann der Leser am Ende des Buches Jackson ohne weiteres in seinem Aufruf folgen: ‘Es ist an der Zeit!’. Jackson liefert eine intelligente, sauber argumentierte und in sich schlüssige Darstellung einer nachhaltigen Welt unter gerechterer Verteilung, ohne gleich sämtliche Systeme samt des Kapitalismus abschaffen zu müssen. Dass dieses ‘Gedeihen’ des Menschen eines entschlossenen politischen Rahmens bedarf und eine Ablösung des alten Denkens von ‘Immer Mehr’ hin zu ‘was ist sinnvoll und notwendig’, das wird jedem Leser überdeutlich, der sich diesem buch aussetzt. Ein Buch, dem man nur eine weite Verbreitung und eine ernste Auseinandersetzung mit seinen Inhalten wünschen kann.

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Manarola 3. März 2012 - 08:23
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Botschaft hör ich wohl …., 29. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (Gebundene Ausgabe)

Auf ca. 200 Seiten unterteilt in 12 Kapitel fasst Tim Jackson den aktuellen Diskussionsstand der Problematik unseres Wirtschaftssystems zusammen.

Die Endlichkeit der Erde und damit die Nutzbarkeit der Ressourcen, die Definition des Wohlstands auf Basis eines rein wachstumsorientierten Bruttoinlandsprodukts und der damit zusammenhängende negative Einfluss des Konsumzwangs der Wohlstandnationen werden als die zentralen Brennpunkte unseres Wirtschaftssystems identifiziert.

Es wird schnell klar, dass unsere Ressourcen unter der Annahme, dass alle Menschen auf westliches Konsumniveau gehoben werden, niemals ausreichen. Auch wären die erforderlichen Einsparungen in Form effizienterer Nutzung von Ressourcen (z.B. CO2) so dramatisch, dass es schlicht unmöglich schein derartige gigantische technische Entwicklungen zu erreichen.
Dass in unseren Systemen die Messung des Glücks” an das BIP-Wachstum gekoppelt ist und wie absurd dies ist, macht Jackson sehr plausibel. Und dass der Konsumzwang eine höchst wichtige – wohl im ureigensten Wesen steckende – soziale Basis hat wird ebenfalls transparent.

Wir stecken also in der Sackgasse. Nach der Analyse folgen die Vorschläge. Erstens brauchen wir eine neue – nicht mehr ausschließlich oder überwiegend am BIP orientierte – ökonomische Theorie. Zweitens benötigen wir ein Umdenken im Konsum – sozusagen von innen heraus. Und drittens benötigen wir Regierungen, welche die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen und initiieren.

Bewertung: Grundlegende Problemstellungen auch für den Laien eingängig zu erläutern ohne dabei trivial zu werden ist die große Stärke des Buches. Am Anfang steht das Bewusstsein, dass etwas faul ist – dann kann sich (vielleicht) etwas entwickeln. Die angebotenen Lösungsansätze werden zwar selbstkritisch als kurze Skizzen bezeichnet werden, die genauer ausgearbeitet gehören, wirken aber dennoch äußerst utopisch. Jackson fordert zwar alles andere als Revolutionen (wie es vor fast 150 Jahren der Marxismus tat) und scheint sich innerhalb der kapitalistischen Systeme zu bewegen (obwohl der da auch nicht ganz sicher ist und dies zur Definitionsfrage des Kapitalismus macht). Aber auch die Erschaffung einer neuen Ökonomischen Theorie (also zuerst theoretisches Konzept, dass dann umgesetzt wird), der Appell an Selbstbeschränkung (als Ausstieg aus dem Konsumzwang) und vor allem auch die politische Verordnung von oben (quasi eines weisen guten Herrschers im Sinn von Plato) wirken – gelinde gesagt – naiv.

Fazit: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Die ersten 150 Seiten sind äußerst lesenswert, solide, glaubwürdig und aufrüttelnd für jene, die sich mit der Materie noch nicht auseinander gesetzt haben. Hier leistet Jackson einen wichtigen Beitrag. Die folgenden 50 Seiten sind als Apell nett gemeint. Die Chance auf Umsetzbarkeit geht gegen Null – dafür ist der Leidensdruck noch viel zu gering und die Wohlstandunterschiede auch in den Industrieländern viel zu hoch. Damit bietet auch dieses Buch keine realistischen Lösung an und scheitert am eigenen Anspruch.

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Lena Waider "Leseratte" 3. März 2012 - 09:19
63 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ohne evolutionstheoretisches Denken läuft leider in der Hinsicht nichts, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt (Gebundene Ausgabe)

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, versprach ich mir davon doch neue Erkenntnisse, wie denn das im Titel genannte Programm zu realisieren sei.

Tim Jacksons Buch beginnt mit Vorwörtern von Jürgen Trittin, Uwe Schneidewind und Barbara Unmüßig. Wirklich angesprochen hat mich nur das dritte.

Gleich auf der ersten Seite des eigentlichen Textes formuliert Jackson die (seine) Version vom menschlichen Fortschritt (23f.): “Sie weckt in uns das tröstliche Gefühl, dass alles insgesamt nicht schlechter, sondern besser wird – wenn nicht immer für uns selbst, dann zumindest für unsere Nachkommen: eine bessere Gesellschaft für unsere Kinder, eine gerechtere Welt, eine Welt, in der eines Tages auch die weniger vom Glück begünstigten etwas werden können. Wenn ich nicht an diese Vision glauben kann, woran dann?”

Indirekt beschreibt er damit das Grundprinzip der (Systemischen) Evolutionstheorie: Alles Leben strebt danach, seine Lebensraumkompetenzen zu bewahren und ggf. auszubauen. Anders gesagt: Es soll nicht schlechter werden. Wenn in dieses Streben auch noch die nächste Generation eingeschlossen wird, was in evolutionären Zusammenhängen üblicherweise der Fall ist, dann nennt sich das Prinzip auch “Prinzip Generationengerechtigkeit”. Es ist äquivalent zu den Prinzipien der (Systemischen) Evolutionstheorie.

Das Schlimme daran nun ist, dass – wie man zeigen kann – bereits das kollektive Bestreben, nicht schlechter zu werden, zu Wachstum führt. Denn ‘nicht schlechter werden’ ist keine absolute, sondern eine relative Maxime, die sich u.a. auf alle anderen in der gleichen Population bezieht. Man konnte das an den Managergehältern oder den Fußball-Transfersummen sehen: Mit deren Offenlegung stiegen sie ins Uferlose. Red Queen heißt das Prinzip in Anlehnung an einen Ausspruch der Roten Königin in Alice hinter den Spiegeln: Wenn keiner ans Ende fallen möchte, bewegen sich alle nach vorne.

Gemäß der Systemischen Evolutionstheorie sind miteinander im Wettbewerb stehende Unternehmen “Evolutionsakteure”, die fortwährend bestrebt sind, ihre Marktkompetenzen zu bewahren: Sie wollen nämlich in den nächsten Jahren nicht schlechter dastehen als jetzt und ihre Mitbewerber. Allein schon das reicht, um Wachstum zu bewirken.

Tim Jackson gibt in seinem Buch sicherlich eine ganze Reihe guter Anregungen, von denen ich das meiste allerdings schon kannte. Seinen begründeten Zweifel an der Vorstellung, dass sich Produktionszuwächse und Ressourcenverbrauch entkoppeln ließen, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Auch seine Forderung nach einer robusten, in Sachen Ökologie beschlagenen Makroökonomie, die er zur wichtigsten Empfehlung seines Buches erhebt (132), halte ich für durchaus plausibel. Meiner Meinung nach sollte eine solche Makroökonomie jedoch unbedingt auf der Evolutionstheorie fußen, weil es sonst schwer werden dürfte, die hinter Wachstum und Ressourcenplünderung stehenden Dynamiken zu erfassen und zu verstehen.

Das zeigt sich im Buch unter anderem an den folgenden Teilaspekten:

1. Tim Jackson tut über weite Strecken so, als sei es vor allem der Mensch, der aktuell den Planeten plündere, folglich müsse man maßnahmenseitig bei ihm ansetzen. Dies drückt sich bereits in einer allzu menschlichen Sprache aus (154): “Solange der soziale Fortschritt von dem sich selbst verstärkenden Kreislauf von Neuheit und Angst abhängt, kann sich das Problem nur noch verstärken.” Und an anderer Stelle (112f.): “Es ist vielsagend, dass das, was Haushalte ständig an Neuem konsumieren, und das, was Unternehmen ständig an Neuem produzieren, allzu genau übereinstimmt. Das rastlose Begehren des ‘leeren Selbst’ ergänzt perfekt die rastlosen Innovationen des Unternehmers. Die Produktion des Neuem auf dem Wege schöpferischer Zerstörung stimuliert beim Verbraucher die Lust auf Neues (und wird von dieser wiederum stimuliert). Diese beiden sich wechselseitig verstärkenden Prozesse liefern zusammen genau das, was nötig ist, um das Wachstum am Laufen zu halten. (…) Der soziale Vergleich wird durch die Sorge, einen günstigen Platz in der Gesellschaft zu erhaschen, verschärft. Die schöpferische Zerstörung lebt von der Angst, im Wettbewerb auf dem Markt abgehängt zu werden. (…) Das System ist angstgetrieben und letztlich pathologisch.”

So kann man es natürlich auch ausdrücken, aber damit übersieht man die eigentliche Dynamik, die hinter all dem steckt: Evolutionsakteure (Unternehmen, Lebewesen) sind bestrebt,…

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