Kopieren oder selber machen – welche Geschäftsidee am besten passt
Nicht erst seit dem Erfolg der Gebrüder Samwer mit einem Ihrer vielen Internet-Unternehmen, haben die meisten von uns erkannt, dass die drei Samwer-Brüder keine Genies sind, die jede Geschäftsidee neu erfinden sondern dass sie das Kopieren und Anpassen von bestehenden Geschäftsideen im Bereich des Internets perfektioniert haben.
In diesem Zusammenhang habe ich hier im Blog schon mal das Buch „Copycats“ vorgestellt, dass eben dieses Konzept zum Inhalt hat, die bestehenden Geschäftsprozesse von einem anderen Kontinent oder einer anderen Branche auf deine Branche bzw. Geschäftsmodell hin anzupassen und zu perfektionieren.
Meiner Meinung nach ist es deutlich schlauer, ein bestehendes Geschäftsmodell zu hinterfragen – möglicherweise anzupassen und auf deine Branche hin zu optimieren. Selbstverständlich birgt das Kopieren von Geschäftsideen oder Geschäftsmodellen auch Risiken: Zum einen ist es bei einem kopierten Business deutlich schwieriger einen USP herauszuarbeiten.
Schließlich wärest du ja bei deinem Copycat im schlimmsten Fall „nu“ die Nummer 2 oder 3 deiner Branche. Das solltest du dir dann schon im Rahmen der Strategie-Entwicklung überlegen, wie du dich von deinen Mitbewerbern unterscheidest und was du konkret besser machen kannst als die schon etablierten Player in deiner Branche.
Unternehmer in 150 Sekunden: Robin Zürn
Robin Zürn ist ausgebildeter Schreiner und spricht im Video-Interview über seine beruflichen Stationen und die Empfehlungen, die er angehenden Selbstständigen bzw. Unternehmern mit auf den Weg geben kann.
Robin hat zunächst in anderen Firmen seine Lehre und anschließend seine Lehrjahre verbracht. Nach der erfolgreichen Absolvierung der Meisterschule begann er dann im elterlichen Betrieb,der Schreinerei Zürn in Stuttgart mitzuarbeiten und ist hier heute gemeinsam mit seinem Vater der Chef in der Firma.
Zwei wichtige und wesentliche Empfehlungen, die Robin Zürn angehenden Selbstständigen mit auf den Weg gibt, sind zum einen die Weiterbildung vor allem auch im betriebswirtschaftlichen Bereich. Robin Zürn selbst ist Betriebswirt des Handwerks und vertritt die Auffassung, dass lediglich die Meisterschule für einen Handwerker heute nicht mehr ausreichend ist , um sowohl einen Betrieb zu führen als auch sich im Thema Marketing Sattel-fest auszukennen.
Darüber hinaus betont er, dass Unternehmer in aller Regel meist nicht mit einer 40 Stunden Woche auskommen. Eine 50-60 Stundenwoche ist seiner Meinung nach aber realistisch.
Aber er betont auch, dass typischerweise Selbständige und Unternehmer oft ihr Hobby zum Beruf machen. Damit zählt das vermutlich gar nicht mehr als Arbeitszeit 😉
Sein Slogan: „Ich muss nicht mehr arbeiten, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.“
Welche Mitarbeiter-Typen du kennen musst und wie du sie erkennst.

Der Mitarbeiter vom Typ A
Dieser Mitarbeiter ist von innen heraus also intrinsisch hoch motiviert, er möchte die Welt verändern, ist interessiert an unterschiedlichen Themen und lässt sich leicht für Neues begeistern. Häufig sind es Menschen, die auch von ihrer Auffassungsgabe her sehr schnell lernen und Neuem aufgeschlossen sind. Wenn diese Menschen auch noch die zum Intellekt passende Intelligenz haben, dann hast du einen Mitarbeiter, der nicht nur selber euphorisch sein kann, sondern auch andere begeistern kann. So ein Mensch ist häufig kommunikativ und redet auch sehr gerne. Nicht ohne Grund ist der eine oder andere Vertriebler in diese Gruppe zu finden. Solche Menschen können häufig große Mengen an Erfahrungen und Wissen in kurzer Zeit aufnehmen und kommen dann auch mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen gut klar. Die Menschen vom Typ A eint, dass sie am ehesten verstehen, wenn beispielsweise der Geschäftsführer oder Unternehmer einer Firma mit einer neuen und sichtlich herausragende Idee auftaucht und sind häufig auch die einzigen, die die Tragweite von langfristigen Veränderungen vollständig einschätzen können. Mitarbeiter von diesem beschriebenen Typ A sind allerdings auch recht schnell von einem euphorisch angegangen Thema wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen und verlieren schneller als andere Kollegen die Lust daran, ein entsprechendes Projekt auch langfristig voran zu treiben. Die wechselnden lieber zum nächsten Hype. Ein Graus ist Ihnen in aller Regel, wenn Sie in Ihrem Job sehr viele Routinetätigkeiten bearbeiten müssen. Das fehlt ihnen einfach die Abwechslung. Die Mitarbeiter vom Typ A wissen in der Regel, was sie wert sind, fordern auch in aller Regelmäßigkeit in Mitarbeitergesprächen nicht nur neue Aufgaben sondern auch meistens eine dazu passende Gehaltserhöhung ein. Sofern man hier gemeinsam mit dem Mitarbeiter wachsen kann bzw. das passende Gehalt zur persönlichen Entwicklung hat, so kann man tatsächlich mit dem Mitarbeiter vom Typ A eine Weile ein echtes Zugpferd im Stall haben. Meiner Beobachtung nach ist die Gruppe der Menschen vom beschriebenen Typus häufig die kleinste Gruppe innerhalb von Teams oder Abteilungen. Ich habe bisher selten größere Gruppen erlebt, in denen die Typus Art Mitarbeiter mehr als 15 % der Gesamtgruppe ausgemacht haben. Falls sie dennoch einmal in der Überzahl sind, dann haben wir hier eher so eine Art „Think Tank“ oder an eine verkappte Ausgabe von „wer wird Unternehmer im übermorgen“. Aus der Gruppe des Mitarbeiters vom Typ A hat man als Chef, Unternehmer bzw. Vorgesetzter häufig am ehesten das Potenzial einen Stellvertreter zu finden oder gar einen Menschen zu sehen, der sich später einmal im Leben selbst als Unternehmer betätigen möchte. An Energie mangelt es diesen Menschen in aller Regel nicht. Ihnen gemein ist, dass sie mehr Ideen haben als der Tag Zeit hat. Möglicherweise warst du, wenn du heute selbstständig arbeitest oder Unternehmer bist auch mal ein Mensch Typ A , sofern du schon einmal angestellt gearbeitet hast.Mitarbeiter Typ B

Mitarbeiter Typ C

Wie sehen die Chefs ihre Mitarbeiter?

Fazit oder was lernen wir daraus
Damit Teams gut funktionieren, brauchen Gruppen einen soliden Mittelbau mit Kollegen vom Typ B. Nichtsdestotrotz ist es für Unternehmer wichtig, dass wir je nach Geschäftsmodell uns vorher überlegen, welche Mitarbeiter Typen es gibt und in welcher Menge und Qualität ich sie brauche. Auch wenn diese Betrachtung hier ein klein wenig klassifizieren und arg rational klingen mag: Ich fand sie in den letzten 10-12 Jahren für mich durchaus sinnvoll um bei Einstellungsgesprächen entsprechend passend reagieren zu können und entsprechende offene Jobs dann auch aktiv und progressiv mit dem passenden Mitarbeitertypus zu besetzen.
So ist es aus meiner Sicht offensichtlich, dass im Vertrieb hauptsächlich Menschen mit dem Typus A oder B arbeiten sollten. Der Typ-A- Mitarbeiter im Vertrieb ist meiner Meinung nach eher ein Hunter während ein Typ-B Mitarbeiter im Vertrieb eher ein Kundenbetreuer – also ein Farmer – ist.
Ebenso sollte man sich als Chef eines Unternehmens klarmachen, dass man den Typ- C Mitarbeiter auf lange Frist nie ganz vermeiden wird. In aller Regel wird man nicht aktiv versuchen einen Typus C Mitarbeiter einzustellen. Dennoch wird man im Laufe des Unternehmer Lebens nicht umhin kommen zu erleben, dass ein Mitarbeiter vom Typ B in die Kategorie C rutscht und aus dieser Kategorie C aus welchen Gründen auch immer gar nicht mehr heraus möchte. Solange du in deinem Unternehmen aber ausreichend viele Mitarbeiter vom Typ A beschäftigt hast und diese auch halten kannst, so wird es die auf Dauer auch gelingen, genügend Mitstreiter zu haben, die dein Unternehmen gemeinsam mit dir voranbringen und weiter entwickeln können.
Übrigens: Die von mir vorgeschlagene Klassifizierungen Einordnung von Mitarbeitern Beziehungen sind Menschen ist natürlich nicht nur schwarz-weiß zu sehen.
Im echten Leben kann es durchaus so sein, dass ein Mitarbeiter bei einem bestimmten Thema in seinem Beruf vom Typ B ist aber bei einem für ihn unattraktiven anderen thematischen Schwerpunkt sich verhält den Mitarbeiter vom Typ C. Genauso habe ich erlebt, dass Menschen bei bestimmten Aufgaben die Sie unglaublich angesprochen haben, regelrecht aufgeblüht sind und man als Vorgesetzter positive Überraschungen erlebt hat.
Wie siehst du die Einteilung der Mitarbeiter und Kollegen in die beschriebene Kategorien bzw. Typisierung? Denkst Du ähnlich oder hast du eine andere Art und Weise wie du Menschen vor allem im Bewerbungsgespräch schnell einschätzen kannst? Ich freue mich auf deine Kommentare. Erkenntnisse als Unternehmer aus KW 13
Alles ist gut – und keiner hat es gemerkt
Die vergangene Woche war sehr dicht gepackt mit Terminen Aufgaben und interessanten Themen. Ich saß an manchen Abenden bis in die späte Nacht vor dem Rechner und habe sowohl für unsere eigenen Webseiten als auch hier für das Unternehmerportal Texte geschrieben. Ich habe neue Kontakte geknüpft, Gastautoren wie Thomas Mangold gewinnen können und habe mich riesig gefreut, dass ich den ein oder anderen Kollegen von früher für die Mitarbeit hier im Portal begeistern konnte. Das hat nicht nur richtig Spaß gemacht, sondern mir auch wieder mal die Augen geöffnet, wie man über Netzwerke gemeinsam mehr erreichen kann. Das war wirklich toll. Daneben hat sich beim Online-Marketing wahnsinnig viel getan. Das werde ich an anderer Stelle am Ende des Monats nochmals separat aufgreifen und für euch zusammenfassen. Die meiner Meinung nach wirkliche Erkenntnis aus dieser Woche ist aber eine andere – dazu muss ich ein bisschen ausholen: Im Sommer des vergangenen Jahres habe ich mal spaßeshalber für mich in Worten beschrieben, wie mein idealer Job für die nächsten fünf oder gar zehn Jahre aussehen würde. Ich glaube sogar, dass einer meiner Mitarbeiter diese Frage gestellt hat und ich dann mal laut nachgedacht habe.Wie sieht mein Traumjob als Unternehmer aus?
Die Antwort ging etwa so: unser Unternehmen – die Biteno GmbH – ist gut aufgestellt. Wir haben überall die passenden Mitarbeiter gefunden. Ich habe die operativen Aufgaben abgeben können und mich so weitestgehend aus dem Tagesgeschäft zurück gezogen. Ich bin zwar weiterhin Inhaber und Geschäftsführer kann mich aber auf das Arbeiten am Unternehmen konzentrieren anstatt im Tagesgeschäft mitarbeiten zu müssen. Die für mich gewonnene Zeit wollte ich dann in meiner Traumvorstellung darauf verwenden, mich um strategische und langfristige Projekte und Themen zu kümmern. Oder eben ein zweites Standbein in Form einer passenden Geschäftsidee als Labor aufziehen und damit ein klein wenig experimentieren zu können. Finanziell gesehen sollte aus dem Gewinn der astiga ein weiteres Unternehmen gefüttert werden. Das war so ganz grob meine Idee, ohne dass ich schon sagen konnte was denn dieses Labor-Unternehmen tatsächlich tun sollte. Da hatte ich mir noch keine großen Gedanken drüber gemacht. Irgendwie hatte ich dann außerdem noch in meinen Synapsen, dass ich möglicherweise die ein oder andere Woche während dieser idealtypischen Arbeit als bester bezahlter Azubi oder Praktikant in anderen, befreundeten Firmen verbringe und dort ein bisschen Best-Practice zu lernen und natürlich auch anderen Unternehmen über die Schulter zu schauen wie die Ihr Business so machen. So weit ging etwa also meine Gedanken im letzten Sommer.Die Realität als Unternehmer
Leider hat sich unsere Geschäftsentwicklung ja im zweiten Halbjahr des letzten Jahres nicht ganz so entwickelt wie ich mir das erhofft hatte. Die letzten 3 Monate des Jahres 2014 waren daher leider nicht vergnügungssteuerpflichtig. Aus purer betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit haben wir dann Ende letzten Jahres entschieden, dass wir mit der astiga Media uns ein zweites Standbein schaffen möchten, um im Bereich Online-Marketing sowie sozialer Medien potentiellen Kunden zu helfen. Tatsächlich sah es für mich also doch wieder so aus, dass ich hauptsächlich im Unternehmen mitarbeite anstatt am Unternehmen und dessen Entwicklung arbeiten zu können. Die Erkenntnis der letzten Woche kam mir bei der Fahrt ins Büro. Die Frage war nämlich: „Ist alles gut oder muss erst alles gut werden?“ Ich hatte vor einigen Wochen einmal gesagt oder besser gesagt den Ausspruch getan: „Alles wird gut!“ worauf meine Frau entgegnete warum denn? „Es ist alles gut.“ Es ist also bereits alles gut. Aha, dachte ich mir. Das ist also offensichtlich eine Frage der Betrachtungsweise ob etwas erst gut werden muss oder schon gut ist.Angekommen ohne es zu merken
Und genau mit eben jenen Gedanken fuhr ich am Freitag ins Büro: es ist schon alles gut. Frei nach dem Motto du lebst im Paradies und hast noch gar nicht gemerkt, dass du angekommen bist. Ich hatte den Eindruck, dass ich zumindest in Teilen mit dem was ich im Moment tue bereits das mache, was ich weiter oben beschrieben habe: Ein neues Unternehmen aufbauen, bei Unternehmer-Portal interessante Menschen zu interviewen, neue Kontakte knüpfen und damit letztlich auch zu schauen ob sowas tragfähig für die Zukunft ist. Genau das mache ich im Moment. Also das, was ich vor guten einem dreiviertel Jahr im Kopf hatte. Insofern hatte ich am Freitag tatsächlich den Aha-Effekt, dass ich zum Teil jedenfalls bereits heute schon Sachen machen kann, die ich spannend finde und für die ich mich offensichtlich noch spät abends in der Nacht hinsetzte und eine Extra-Meile laufe. Da ich glücklicherweise tolle Mitarbeiter in der Firma habe, die gemeinsam mit mir tagsüber daran arbeiten dass wir aus unserer Lage wieder herauskommen, kann ich mich heute schon mit den Themen von morgen beschäftigen. Nur ist eben meine Komfortzone nicht so groß wie ich mir das wünsche.Was lerne ich daraus?
Nein, man kann tatsächlich mitten im größten Trubel und Tohuwabohu oder den heftigsten Umbrüchen schon mit etwas Neuem anfangen, sich hinsetzen und das tun, wonach einem der Sinn ist und was man für grundsätzlich wichtig und zielführend hält. Nur ist es mir eben nicht aufgefallen. Ich hab den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. In diesem Sinne: Denk mal drüber nach ob bei dir vielleicht schon heute alles gut ist oder ob da noch etwas besser werden muss. Wer weiß, vielleicht bist du ja auch schon angekommen und weißt es eben noch nicht. Ist dir so was auch schon mal passiert? Schreib es einfach in die Kommentare. Ich freu‘ mch drauf.Buchempfehlung: Copycats – gut kopiert ist besser als teuer erfunden.
In der Reihe „ein Buch in 60 Sekunden“ habe ich heute das leidige Thema Make or Buy – nur eben für Geschäftsideen.
Du kannst entweder etwas erprobtes kopieren und bist schnell am Start – leider meist aber auch mit wenig Unterscheidungspotential zum Mitbewerb.
Oder du erfindest das Rad neu und brauchst deutlich länger. Kann klappen, muss aber nicht.
Das Buch „Copycats – gut kopiert ist besser als teuer erfunden.“ beschreibt den zuerst genannten Weg, bestehende Geschäftsmodelle zu kopieren.
Unverb. Preisempf.: EUR 24,99
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Copycats: Gut kopiert ist besser als teuer erfunden
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[wpramareviews asin=“3868812911″] Wie du am besten im Home-Office arbeitest.
Meine zehn wichtigsten Ratschläge für produktives Arbeiten im Home-Office.
Es gibt Menschen, die arbeiten sehr gerne zuhause anstatt an Ihrem Arbeitsplatz im Büro. Je nach Aufgabengebiet und Branche macht das durchaus auch Sinn und kann beim richtigen Einsatz sogar produktiver sein, als in der normalen Büroumgebung zu arbeiten mit vielen Kollegen um einen herum. Da sowohl meine Mitarbeiter als auch ich gelegentlich im Home-Office arbeiten, haben wir ein paar der wichtigsten Ratschläge für dich aufgeschrieben damit auch du zuhause das Maximum aus deiner Zeit für deinen Job bekommst und damit produktiv arbeiten kannst.
Ich selber lege Wert darauf, dass ich zuhause den Arbeitsbereich vom Wohnbereich trenne. In aller Regel hat ja jeder zuhause einen Schreibtisch und kann diesen auch gerne benutzen. Das ist vollkommen in Ordnung, solange auf diesem Schreibtisch Ordnung herrscht und hier privates von beruflichen getrennt ist.
Du solltest unbedingt darauf achten, dass auch in deinem zuhause dein Arbeitsplatz aufgeräumte und ordentlich ist. In einem Chaos – so kreativ es auch sein mag – können die meisten Menschen nicht klar denken und sind einfach viel zu stark abgelenkt. Da ist ein gemütlich eingerichtetes zuhause sicherlich noch stärker ein Ablenkungsfaktor, als eine etwas nüchterner und auf Struktur ausgerichtete Arbeitsplatz in deinem normalen Büro.
Sofern du in deinem zuhause keine Schreibtisch haben solltest, dann versuche den größten Tisch den du du im Wohnbereich hast vollständig zu leeren und die Dinge die vorher darauf bestanden aufzuräumen, bevor du mit dem Arbeiten in deinem zuhause startest.
Ruhe und Spielregeln – auch im Home-Office
Ideal ist es, wenn du zuhause arbeiten kannst und dabei alleine bist. Damit fällt dann schon einmal die Ablenkung durch andere Menschen (Partner, Kinder) weg. Sofern du zuhause nicht alleine bist, so vereinbare mit deinen Kindern oder deinem Partner bzw. deiner Partnerin, dass du nun für einen bestimmten Zeitraum nicht gestört werden möchtest und deinem Job nachgehen wirst. Das ist insofern wichtig, wenn du ruhig arbeiten musst oder willst und noch wichtiger natürlich falls du aus deinem Home Office heraus Gespräche mit Kollegen oder gar Kunden führst, wo eine Unterbrechung bzw. eine Störung wirklich schwierig zu erklären wäre. Ich erinnere mich selbst an eine Situation vor ca. drei Jahren, wo ich sehr intensiv und angestrengt zuhause die Unterlagen für einen Bankkredit zusammengetragen habe. Als ich diese dann vollständig gesichtet hatte und dem Mitarbeiter der Bank übermittelt hatte und genau jenen am Telefon hatte, kam einer meiner Söhne herein und platzte mitten in das Gespräch. Das war dann eine ziemlich unpassende Situation, die du auf jeden Fall in deinem Home-Office vermeiden solltest.Auch zuhause so gekleidet als wäre ich im Büro

Telefoniere kurz mit den Kollegen
Um dich möglicherweise gleich zu Beginn der Arbeit von zuhause aus auf das tagtägliche Arbeiten einzustimmen, kannst du natürlich auch als aller erstes einmal ein Telefonat mit einem Kollegen im Büro führen. Damit wissen die Mitarbeiter dann auch, dass du ab jetzt im Home Office arbeitest und kannst mit Ihnen vereinbaren wie Du erreichbar bist. Zum anderen schafft das den sozialen Kontakt, der dir natürlich in deinem Zuhause fehlt. Schließlich sind die Kollegen ja zumindest räumlich von dir entfernt.Planung und Struktur für deine Aufgaben
Selbstverständlich gilt auch im Home Office, dass du deine Arbeit planen muss. Insofern unterscheidet sich die einzelne Aufgabe oder deinem Tagesablauf möglicherweise gar nicht so sehr von einem Tag im Büro. Auch hier gilt hier: wenn du am Stück strukturiert arbeiten möchtest, dann stelle dein E-Mail-Programm aus. Du schließt es einfach und während der Zeit in der du dich konzentriert deiner Arbeit widmest, bearbeitest du keine E-Mails, liest keine E-Mails und schreibst auch keine E-Mails. Ebenso stelle ich beispielsweise das Telefon bei solchen Arbeiten grundsätzlich auf lautlos und wenn ich telefonieren muss, so tue ich das in einem fest definierten Zeitfenster und versuche auch Rückrufe auf dieses Zeitfenster zu legen. Das klappt nicht immer, da man eben nicht alleine auf der Welt ist. Allerdings hilft mir diese Fokussierung von bestimmten halben oder ganzen Stunden auf ein bestimmtes Thema (E-Mail schreiben oder Telefonate führen ), mit dem restlichen Tag gut und strukturiert umzugehen und damit tatsächlich auch meine Aufgaben meiner Aufgabenliste abzuarbeiten. Lese-Tip: So erstellst Du einen Business-Plan. Das geht meiner Meinung nach im Home-Office am besten – da bist Du ungestört.Tagesplanung auch zuhause

