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Due Diligence: Was ist das eigentlich? (aktualisiert)

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Füller und Taschenrechner - viel mehr brauchen Sie nicht während einer Due Diligence

Füller und Taschenrechner – viel mehr brauchen Sie nicht während einer Due Diligence

Die Bezeichnung „Due Diligence“ kann mit „gebührende Sorgfalt“ oder „detaillierte Untersuchung“ übersetzt werden und beschreibt eine genaue und sorgfältige Unternehmensanalyse gekoppelt mit der Prüfung und Bewertung des Zielobjektes vor einer eventuellen Übernahme dessen. Speziell wenn Börseneinführungen geplant sind, kommt die Due Diligence zu tragen.
Das grundlegende Ziel einer solchen Analyse ist die Abwägung von Chancen und Risiken im Zusammenhang mit der Unternehmensübernahme. Der Käufer möchte sich Informationen beschaffen und den Wert des Objektes genau bestimmen. Dadurch sichert er sich stark ab und kann bei einer eventuellen Fehlentscheidung zur Rechenschaft gezogen werden. Idealerweise nutzt man als Analyst bzw. Interessent bei einem Unternehmenskauf eine Due Diligence Checkliste. Diese kann man sich meist leicht im Internet herunter laden.

Beispiele möglicher Due Diligence – Varianten:

1. wirtschaftliche Due Diligence: Prüfung der Vermögens- und Schuldenlage des Unternehmens
2. juristische Analyse aller Rechtsgeschäfte
3. finanzielle Prüfuung: Untersuchung der Wettbewerbssituation, Vergangenheitswerte etc.
4. steuerliche  Prüfung aller steuerlichen Aspekte
5. Market Due Diligence: Analyse der Marktlage und Beschaffung externer Informationen
6. technische Prüfung: Untersuchung der technischen Ausstattung sowie aller Patente etc.
7. umweltbezogene Due Diligence: Prüfung und Bewertung von Umweltrisiken
8. Human Resources Due Diligence: Ermittlung von Personalkosten und andere Aufwendungen
9. kulturelle Due Diligence: Prüfung gesellschaftlicher Aspekte wie Sitten, Bräuche, Mitarbeiterverständnis etc.

Wer macht mit in einer Due Diligence

Due Diligence bietet grundlegende Entscheidungshilfen bei einem Unternehmenskauf und sollte mit großer Sorgfalt durchgeführt werden. In der Regel werden dazu fachkundige Juristen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer etc. herangezogen, die unter Anderem an Hand einer bestimmten Liste alle möglichen Fragepunkte abarbeiten, analysieren, bewerten und aufbereiten.

Der Artikel ist ein Abdruck der Seite http://www.finanz-lexikon.de/due%20diligence_1453.html auf www.finanz-lexikon.de. Mehr Hintergrundinformationen finden Sie u.a. auch auf Wikipedia.

Eine ausführliche und kostenfreie Checkliste von über 150 Fragen, die während einer Due Diligence auftreten können, finden Sie unter www.due-diligence-checkliste.de (auf deutsch). Sofern Sie an einer englichen Version der Checkliste Interesse haben, so können Sie diese auf www.due-diligence-checklist.net herunterladen.

Eine ausführliche über 25 Seiten lange Due Diligence Checkliste in englischer Sprache ist ebenfalls hier erhältlich.

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