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Jetzt hat er den Vogel abgeschossen

von Katharina Berger
Neil Patel Portait

Neil Patel Portait

Vor zwei oder drei Tagen habe ich hier im Blog über Neil Patel berichtet, der die meiner Meinung nach wahnsinnige Idee hatte, seine Leser danach zu fragen, womit er in den nächsten zwölf Monaten sein Geld verdienen soll. Meiner Meinung nach ist der Plan einigermaßen wahnsinnige und ich hatte ganz bewusst zu der Formulierung gegriffen war das der Typ einen an der Waffel hat.

(Für alle die an Fügung oder Schicksal glauben: gestern am 25. März war in der Tat der Welttag der Waffel – allerdings zum Essen)

Die Entscheidung von Neil auf dieses Wahnsinnsunternehmen kam gestern. Er hat sich dafür entschieden, einen Blog über das Thema Ernährung und Fitness zu schreiben. In dem Artikel schilderte er dann gleich noch seine Vorgehensweise, wie er in den nächsten Tagen die dazu passende Domäne finden und möglicherweise sogar kaufen möchte.

So weit so gut und noch gar nicht so ungewöhnlich. Allerdings schickte mir heute einen Blogbeitrag hinterher, an die man gut erkennen kann dass er offensichtlich mit den Vorbereitungen für sein Unterfangen schon längst begonnen hat.

Der Online-Marketing Experte veröffentlichte heute einen Artikel in seinem persönlichen Blog mit sage und schreibe mehr als 4700 Wörtern. Mit den im Beitrag enthaltenen Infografiken waren das im Ausdruck unseres Druckers knapp 60 (!) DIN A4 Seiten. Selbst als ich die Inhalte zur besseren Lesbarkeit in ein Word Dokument kopiert habe und mir die Mühe gemacht habe, die Grafiken etwas kleiner zu skalieren kann ich immer noch auf unfassbare 48 Seiten. Das ist der helle Wahnsinn. Das ist eher ein eBook als ein Blog-Beitrag.

In dem Artikel geht es nämlich schlicht und ergreifend darum, wie man mit langen Suchbegriffen 20.000 Besucher pro Monat auf seine Webseite locken kann. Im Fall von Neil muss man sagen, dass er diese 20.000 Besucher natürlich schon längst auf seine bestehende Seite gelockt hat

Die Idee hinter den langen Suchbegriffen ist die, dass nach denen natürlich pro Monat und pro Begriffsvariationen nur wenige Nutzer suchen. In der Regel so 10, 20, maximal 30 pro Monat. Wenn man sich dann aber alle möglichen Arten und Variationen von eben diesen langen Suchbegriffen einmal in einer Excel Liste einträgt, dann stellt man fest, dass hier in der Masse die Musik spielt.

Wie man das genau macht und auf welche Art und Weise man hier mit euren Tools wie Google Adwords sowie anderen freien Ressourcen zu den entsprechenden Suchbegriffen Ansatzpunkte findet, beschreibt Nil in seinem Blog-Artikel sehr ausführlich.

Ich kann an dieser Stelle nur mal wieder meinen Hut ziehen vor diesem Mann. Über 4700 Wörter für einen fachlich hoch qualifizierten Artikel in einem Blog zuzüglich der ca. 60 Infografiken bzw. Screenshots. Dafür braucht ein normal begabter Schreiberling wahrscheinlich mindestens ein bis zwei Tage … und hat danach einen Schreibkrampf.

Ich für meinen Teil bleibe dabei: Neil hat einen an der Waffel – aber solange er sein Spaß dabei hat und wir alle gemeinsam dabei etwas lernen können ist die Welt in Ordnung.

Für alle Interessierten habe ich den Text und die Grafiken von Neils Blog-Post in ein PDF kopiert. Wer mag und es ausgedruckt besser lesen kann (so wie ich) darf sich das gerne durch den heimischen Toner ziehen.

 

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