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Darf ein Verkäufer im Vertrieb mehr verdienen als der Chef? Ich finde schon.

Dirk Kreuter hat die Frage heute in seinem Newsletter aufgeworfen und klar beantwortet. Ja, man darf erfolgreichen Verkäufern ruhig sehr viel Geld bezahlen, wenn die Leistung stimmt. In solchen Fällen macht es keinen Sinn, die Provisionen von Vertriebs-Mitarbeitern nach oben hin zu begrenzen.

Kurze Atempause: Kurz darüber nachgedacht. Ja, das sehe ich auch so. Ist doch eigentlich auch logisch. Wenn das Provisionsmodell stimmt, dann arbeitet der Vertriebs-Mitarbeiter – also unser Star-Verkäufer mit dem Produkt (ersetze durch Dienstleistung etc.) das am meisten Provision abwirft. Das sollte für das Unternehmen auch das ertragsstärkste sein, oder? Wenn nicht -> alle Geschäftsführer und Entschiedungsträger bitte noch mal nachrechnen.

Wenn die Provisionen hoch sind, geht es der Firma gut

Wenn unser Verkäufer dann viel von dem gut laufenen Produkt verkauft, dann geht es dem Unternehmen gut. Richtig gut. Dafür nehme ich gerne in Kauf, daß der Verkäufer richtig viel Geld verdient. Basta. Und jetzt bitte nur kein Neid! Schließlich ist Neukundenakquise kein Job, für den Vergnügungs-Steuer anfällt, oder?

Der Zahltag für die Eigentümer kommt später – aber er kommt eben – wenn man solche Star-Verkäufer hat. Für alle anderen Neider – kommt dann eben kein Zahltag. Kein Ertrag.

Also: Provisionen sollten nach oben nicht begrenzt sein. Never. Ever

Danke Dirk Kreuter für den Hinweis.

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2 KOMMENTARE

  1. „Provisionen sollten nach oben nicht begrenzt sein. Never. Ever.“

    Den Spruch kenne ich aber noch in einer komplett anderen Version, Herr Böhmichen …

  2. … na ja, vielleicht bin ich ja lernfähig. Wer weiß.
    Aber zumindest habe ich die Courage meine Meinung unter meinem Namen zu veröffentlichen und mich nicht hinter einem Pseudonym zu verstecken.
    LG Matthias Böhmichen

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