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Immer mehr Menschen arbeiten im eigenen Homeoffice. Für jeden ist das sicherlich nichts aber einige kommen gut zurecht damit. Aktuell arbeite ich noch von zu Hause aus, werde aber bald in ein externes Büro umziehen, um Berufs- und Privatleben besser voneinander zu trennen. Nachdem ich über 3 Jahre in meinem geliebten Homeoffice gearbeitet habe, kann ich in diesem Artikel genauer auf das Thema eingehen und von meinen persönlichen Erfahrungen berichten.

Strukturierte Tagesplanung

Arbeiten im Heimbüro
Die Arbeit ins eigene Wohnzimmer verlagern

Um von zu Hause aus erfolgreich zu arbeiten, ist eine strukturierte Tagesplanung sehr wichtig. Nur so hat man alle Aufgaben die zu erledigen sind auf einem Blick. Anfänglich habe ich einfach drauf losgearbeitet, was eher kontraproduktiv gewesen ist. Daher gilt immer, den Tag im voraus zu planen. Eine grobe Planung erstelle ich vor dem Wochenende und ergänze diese im Laufe der Woche. Für die Planung benutze ich keine Software oder App, sondern erstelle ein klassisches Word-Dokument. Funktioniert bei mir am besten und in der Regel sind zum Ende der Woche alle Aufgaben erledigt.

Wichtig ist nicht nur einen Plan zu erstellen, sondern vielmehr sich an diesen zu halten. Pläne erstellen konnte ich immer schon gut aber mich daran zu halten hat in der Vergangenheit eher weniger gut geklappt. Aus diesem Grund habe ich mir angewöhnt, zu Beginn des Arbeitstages meinen Tagesplan zu öffnen und einmal durchzulesen. Erst nachdem ich alle Aufgaben erledigt habe, schließe ich den Plan wieder.

Erfolgreich Arbeiten im Homeoffice

In naher Zukunft werde ich in ein externes Büro umziehen, um privates besser vom geschäftlichen trennen zu können. Die drei Jahre in meine Homeoffice haben mir sehr gut gefallen, dennoch brauche ich eine Veränderung. Aus den Erfahrungen die ich sammeln konnte, habe ich einige Ratschläge hier aufgelistet, die dabei helfen ein gut funktionierendes Homeoffice aufzubauen.

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Feste Arbeitszeiten

Terminkalender
Den Arbeitstag richtig planen

Einer der größten Vorteile eines Homeoffice, ist die hohe Flexibilität zwischen dem Berufs- und Privatleben. Einkäufe und Co. können zwischendurch schnell erledigt werden und die eigene Familie hat mehr von einem. Als ich noch studiert habe und Angestellter gewesen bin, hatte ich deutlich weniger Zeit für meine Freundin. Vor allem der Schichtdienst den wir beide zudem Zeitpunkt hatten, war ein großes Problem. Als ich anfing in meinem Homeoffice zu arbeiten, verbrachten wir natürlich mehr Zeit miteinander. Genau hier liegt auch das Problem.

Es ist mir schwer gefallen morgens früh anzufangen und Abends Feierabend zu machen bzw. feste Arbeitszeiten einzuhalten. Daher ist es notwendig, einen richtigen Arbeitstag zu planen. Am Anfang habe ich gerne ausgeschlafen und Abends länger gearbeitet. Mit der Zeit hat mich der Ablauf gestört bzw. habe ich Abends keine Ende gefunden und teils 13 Stunden am Tag gearbeitet. Das ist definitiv zu lang und auf Dauer ungesund für den Körper. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt um 8 Uhr vor dem PC zu sitzen und in der Regel mache ich um 16:30 Uhr Feierabend.

Beruf und Privates Trennen

Die wohl größte Herausforderung wenn man zu Hause arbeitet, ist die Trennung vom Berufs- und Privatleben. Zum einen fällt es schwer Feierabend zu machen um abzuschalten, andererseits wird man von privaten Dingen schnell abgelenkt. Einen Mittelweg zu finden, ist vor allem anfänglich recht schwierig. Optimal ist die Arbeit in einem Zug zu erledigen und nicht noch Abends zu arbeiten. Mal kann man es machen aber auf Dauer fehlt der Feierabend.

Im ersten halben Jahr habe ich über den ganzen Tag verteilt gearbeitet und zwischendurch private Dinge wie Einkäufe und Training erledigt. Richtig abschalten konnte ich nicht und mir viel auf, dass ich vom Kopf her keine Ruhe mehr hatte. Beim abendlichen auf der Couch sitzen mit der Freundin, hatte ich nur die Arbeit im Kopf und Dinge die noch erledigt werden mussten. Seitdem ich feste Arbeitszeiten habe, ist dies nicht mehr Fall. Im Vergleich zum Arbeitnehmer der nach der Arbeit Ruhe hat, denkt ein Selbstständiger immer an seine Arbeit. Daher ist genügend Freizeit zum relaxen äußerst wichtig, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen.

Ausstattung

Neben guten Büromöbeln, ist es vor allem für Selbstständige die online tätig sind wichtig, einen leistungsstarken Computer zu haben. Bedeutet nicht, dass ständig ein neuer Computer gekauft werden muss, dennoch sollte dieser auch nicht zu alt sein. Ein Computer mit wenig Leistung hält auf und strapaziert die Nerven. Bei meinem Computer achte ich auf eine schnelle Hardware. Bedeutet eine SSD-Festplatte und mindestens 16 GB Arbeitsspeicher. Programme werden gekauft und nicht heruntergeladen, um alle Funktionen sowie zukünftige Updates voll nutzen zu können. Eine teure Grafikkarte brauche ich bei der Arbeit nicht und habe diese in meinem privaten Computer verbaut. Großen Wert lege ich auf einen großen Bildschirm. Mindestens 27 Zoll benötige ich um längere Zeit arbeiten zu können, ohne das es anstrengend für die Augen wird.

Laptop mit Brille
Die richtige Austattung für das Heimbüro

Meine Tastatur ist eine Gamer-Tastatur, aufgrund der weicheren Oberfläche. So kann ich schneller tippen und schaffe knapp 1.000 Wörter mehr am Tag. Meine Maus ist ebenfalls eine Gamer-Maus. Im Vergleich zu einer Handelsüblichen, reagiert diese deutlich schneller. Bei einem großen Bildschirm ab 24 Zoll ein klarer Vorteil. Neben der Technik ist ein ergonomisch korrekter Stuhl von Vorteil. Schließlich sitze ich bis zu 10 Stunden am Tag am Schreibtisch. Rückenschmerzen kann ich da gar nicht gebrauchen.

Arbeitskleidung

Ich arbeite zwar von zu Hause aus, achte dennoch darauf, dass ich gut gekleidet bin. Ich trage keinen Anzug aber eine ordentliche Jeans mit einem Hemd oder Longsleeve. Anfänglich habe ich in Muskelshirt und Jogginghose gearbeitet. War für mich ein absoluter Traum. Leider hat sich dies als kontraproduktiv herausgestellt. Der lässige Look hat sich leider negativ auf meine Arbeitsmoral ausgewirkt. Hatte ich im Vorfeld öfters gelesen aber als Blödsinn abgestempelt. Im nachhinein ist man immer schlauer. Also die Jogginghose zurück in den Schrank und rein in die Jeans.

Sobald ich Feierabend habe, bevorzuge ich dann wieder meine Jordans Jogginghose und Air Max.

Über David Mehren

David Mehren und sein Bruder Yannick kommen aus Viersen und sind Geschäftsführer von Mehren-Marketing. Die Brüder sind im Online- und Social Media Marketing tätig.

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